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Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen vor wenigen Tagen bei den Feierlichkeiten zur „Doppelten Zehn“, bei der der Revolution vom 10. Oktober 1911 gedacht wird: China testet gerade seine Grenzen im Umgang mit dem von ihr regierten Land aus.
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Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen vor wenigen Tagen bei den Feierlichkeiten zur „Doppelten Zehn“, bei der der Revolution vom 10. Oktober 1911 gedacht wird: China testet gerade seine Grenzen im Umgang mit dem von ihr regierten Land aus.

Kommentar

Konflikt zwischen China und Taiwan: Säbelrasseln wäre die falsche Reaktion

  • Steven Geyer
    VonSteven Geyer
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Es ist zwar beunruhigend, wenn China Taiwan verbal und militärisch droht, doch muss man in Pekings Kurs keine Angriffspläne hineindeuten. Der Kommentar.

Es sind beunruhigende Nachrichten, die vom China-Taiwan-Konflikt eintreffen: militärische Provokationen durch die Supermacht; die Drohung durch Chinas Präsidenten an Taiwan, „die vollständige Wiedervereinigung wird verwirklicht werden“. Schon fürchtet mancher einen nahenden Angriff auf Taiwan. Doch der Westen sollte die Dramatik nicht übertreiben. Zwar testet China die Grenzen in seinem Umgang mit Taiwan aus, gerade durch die notorische Verletzung des Luftraums der demokratischen Insel. Und doch muss man in Pekings Kurs noch keine Angriffspläne hineindeuten.

Es bleibt wichtig, China zu widersprechen, ermahnen und seine Provokationen nicht tatenlos zu dulden. All das geschieht ja bereits. So verstärkt Europa seine Präsenz im Pazifik, etwa durch Eurofighter-Übungen mit Japan und Australien. Doch Säbelrasseln wäre die falsche Reaktion. Wachsamkeit, verlässlichere Kooperation statt wachsende Konkurrenz der westlichen Staaten untereinander sowie vorausschauende Diplomatie gegenüber China sind bessere Antworten, als den Konflikt seinerseits zu eskalieren.

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