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Coronavirus
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Ein Aufkleber für eine Impfung mit dem Impfstoff Moderna in einem Impfpass.

Kommentar

Corona-Booster-Impfung: Auffrischen ohne Plan

  • Tim Szent-Ivanyi
    VonTim Szent-Ivanyi
    schließen

Bund, Länder und Verbände haben die Notwendigkeit für Booster-Impfungen zwar früh erkannt, aber daraus nicht die richtigen Konsequenzen gezogen. Ein Kommentar.

In der Ärzt:innenschaft ist ein unwürdiger Streit darüber ausgebrochen, wer daran schuld ist, dass die Auffrischimpfungen für Ältere nicht besser laufen. Der Virchowbund der niedergelassenen Ärzt:innen wirft dem Hausärzteverband vor, er habe mit seiner Forderung nach einer schnellen Schließung der Impfzentren die Schwierigkeiten mitverursacht. Das ist jedoch Unsinn: Für die anstehenden Booster-Impfungen sind die Impfzentren überdimensioniert.

Bund, Länder und Verbände haben die Notwendigkeit für Booster-Impfungen zwar früh erkannt, aber daraus nicht die richtigen Konsequenzen gezogen. Statt einer generalstabsmäßigen Planung und Umsetzung wie – nach Anlaufschwierigkeiten – in der ersten Impfserie, gilt nun ein allgemeines Durchwurschteln: Es gibt zu wenig mobile Impfteams für die Pflegeheime. Es fehlt ein funktionierendes Einladungsmanagement für diejenigen, die zu Hause wohnen. Und es gibt keine auf die Booster-Impfungen zugeschnittenen Informations- und Aufklärungskampagnen.

Nötig ist endlich ein abgestimmtes, konsequentes Vorgehen. In den ersten Pandemiewellen haben Staat und Gesellschaft dabei versagt, die älteren Menschen ausreichend zu schützen. Dazu darf es nicht noch einmal kommen.

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