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Spritzen werden in der Apotheke mit dem Impfstoff von Astrazeneca befüllt.
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Spritzen werden in der Apotheke mit dem Impfstoff von Astrazeneca befüllt.

Kommentar

Astrazeneca: Keine Zeit verlieren

  • Eva Quadbeck
    VonEva Quadbeck
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Dass einige Länder das Vakzin für Menschen unter 60 freigeben, ist der richtige Schritt. Impfwillige sollten eine gesonderte Risikoberatung bekommen. Der Kommentar.

Die drei Bundesländer Bayern, Sachsen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, die Astrazeneca auch für Menschen unter 60 Jahre freigeben, sind auf dem richtigen Weg. Die Fälle von Blutgerinnseln, die es infolge von Impfungen mit dem Vakzin gegeben hat, kann man nicht ignorieren. Den Impfstoff aber gleich für alle Menschen unter 60 Jahren zu sperren, ist überzogen. Schließlich war eindeutig die Gruppe junger Frauen von den schlimmen Nebenwirkungen besonders betroffen.

Es spricht vieles dafür, die Verantwortung für die Vergabe von Astrazeneca für Menschen unter 60 Jahren in die Hände der Hausärztinnen und Hausärzte zu legen. Sie kennen ihre Patient:innen und können die Gefahren abschätzen. Wer Risikofaktoren trägt, sollte selbstverständlich einen anderen Impfstoff erhalten. Doch wer beispielsweise die erste Impfung mit Astrazeneca bereits erhalten hat und auch die zweite Dosis wünscht, dem sollte man sie nicht verwehren, auch wenn er vielleicht erst 45 Jahre alt ist.

Impfen ist immer mit dem Risiko von Nebenwirkungen verbunden. Diese sind aber um ein Vielfaches kleiner als die Gefahr der Erkrankung selbst. Für Covid-19 gilt dies auch mit Blick auf Astrazeneca. Für Menschen unter 60 Jahren, die mit Astrazeneca geimpft werden sollen, muss es eine gesonderte Risikoberatung geben, bevor Ärzt:innen und die zu Impfenden gemeinsam entscheiden.

Angesichts der schnell steigenden Infektionszahlen sollte man den Weg für alle Impfwilligen so gut wie möglich freimachen. Im Wettlauf zwischen dem Virus und der Pandemiebekämpfung hat leider immer noch das Virus die Nase vorn.

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