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Wegen der starken Nachfrage für den neuen e-Golf führt Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur Dresden wieder eine zweite Schicht ein.

E-Mobilität

Argumentiert seriös

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Das E-Auto sollte man nicht schlecht rechnen. Der Kommentar. 

Jetzt tobt die Debatte über die Frage, wie umweltfreundlich Elektroautos sind, weil es ans Eingemachte geht. Die Bundesregierung hat eine ganze Reihe von Projekten vor der Brust, mit denen die Weichen für das Erreichen der Klimaziele im Jahr 2030 gestellt werden sollen – nachdem sie bei den Vorgaben für 2020 kläglich versagt hat. Nun reichen Versprechen nicht mehr.

Dennoch muss seriös argumentiert werden. Genau das macht das Münchener Ifo-Institut mit „Forschungsergebnissen“ zur CO2-Bilanz von E-Autos nicht. Mit wissenschaftlichen Standards hat es nichts mehr zu tun, wenn man die Kohlendioxid-Emissionen eines Diesel-Pkw mit 194 PS mit denen eines Elektro-Autos mit mindestens 350 PS vergleicht.

Es soll suggeriert werden, dass E-Autos nichts bringen. Das haben wir schon öfter gehört: von der Autolobby und von deutschen Autobauern, denen es darum geht, weiterzumachen wie bisher. Aber zum Glück hat VW die Zahlen einer Ökobilanz für einen VW Golf mit verschiedenen Antrieben vorgelegt. Das Ergebnis: Die CO2-Emissionen eines E-Golf über den Lebenszyklus sind niedriger als bei einem vergleichbaren Diesel. Die Vorteile werden massiv wachsen, wenn wir den Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent fortführen. Vielen Dank Volkswagen!

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