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Angst vor der freien Presse

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Von: Felix Huesmann

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Wird zunehmend autoritärer: Chinas Präsident Xi Jinping.
Wird zunehmend autoritärer: Chinas Präsident Xi Jinping. © dpa/(Archivbild)

Wie aggressiv die Autokraten dieser Welt gegen unabhängige Medien vorgehen, zeigt, welche Angst sie vor einer freien Presse haben. Der Kommentar.

Um die Pressefreiheit ist es in vielen Ländern der Welt immer schlechter bestellt. Das zeigt die Jahresbilanz der Reporter ohne Grenzen mit einer erschreckenden Eindrücklichkeit. Die Organisation zählt so viele inhaftierte Journalistinnen und Journalisten wie nie zuvor. Das ist ein lautes Alarmsignal für die Weltöffentlichkeit.

Wie aggressiv die Autokraten dieser Welt gegen unabhängige Medien vorgehen, zeigt, welche Angst sie vor einer freien Presse haben. Eine uninformierte Bevölkerung lässt sich einfacher in Schach halten. Und je weniger Informationen über Verbrechen gegen die eigene Zivilbevölkerung nach außen dringen, desto schwerer fällt es der internationalen Gemeinschaft, Maßnahmen gegen autokratische Regime zu ergreifen.

Die Rechercheur:innen und Reporter:innen, die Regierungen wie der iranischen, der chinesischen oder der russischen wachsam und kritisch auf die Finger schauen, verdienen deshalb nicht nur Anerkennung. Sie brauchen auch aktive Unterstützung aus den Demokratien dieser Welt.

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