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Zum Ende ihrer Kanzlerschaft gibt es Merkel nun auch als Räucherfigur aus dem Erzgebirge – in typischer Pose.
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Zum Ende ihrer Kanzlerschaft gibt es Merkel nun auch als Räucherfigur aus dem Erzgebirge – in typischer Pose.

Kommentar

Angela Merkel: Sie weiß, was sie tut

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
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Kanzlerin Angela Merkel ist hinter der Fassade der Ungerührtheit oft sehr zielstrebig zu Werke gegangen. Der Kommentar.

Angela Merkel verabschiedet sich, und sie tut das mit einer wohlüberlegten Botschaft. Beim Abschiedszeremoniell der Bundeswehr, dem Großen Zapfenstreich, lässt sie einen Blick auf die andere Angela Merkel zu: Die Hildegard-Knef-Hymne „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ soll das Musikkorps für sie spielen und Nina Hagens 70er-Jahre-Beschwerde „Du hast den Farbfilm vergessen“.

Knefs zentrale Zeile „Ich will“ verweist darauf, dass diese Kanzlerin hinter der Fassade der Ungerührtheit oft sehr zielstrebig zu Werke gegangen ist, unter Inkaufnahme von längeren Wartezeiten. Merkel brach die Erstarrung der CDU nach der Regentschaft Helmut Kohls auf, indem sie forderte, die Partei müsse laufen lernen. Sie hat einiges laufen lassen und damit versäumt, in manchen Situationen jedoch klar und kompromisslos den Weg vorgegeben.

Merkel wird bei der Zeremonie eine Rede halten. Ob ausgerechnet eine Militärzeremonie der richtige Rahmen ist, lässt sich aber bezweifeln. Es wäre keine schlechte Idee, scheidenden Regierungschef:innen eine zivilere Möglichkeit für die letzten amtlichen Worte zu geben.

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