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DIe Niederlage gegen Donald Trump beschäftigt Hillary Clinton offenbar immer noch.

Clinton und Trump

Die anderen sind schuld

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Wollen die US-Demokraten jemals wieder in die Erfolgsspur kommen, müssen sie sich ernsthaft mit den Gründen der Niederlage beschäftigen. Ein Kommentar.

Menschlich mag man es verstehen, dass die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton sagt, an ihrer Niederlage seien andere schuld.

FBI-Chef James Comey etwa, der wenige Tage vor der Wahl ankündigte, die Ermittlungen zum E-Mail-Skandal von Hillary Clinton wieder aufnehmen zu wollen. Doch politisch ist Clintons Sicht der Dinge zu wenig, viel zu wenig.

Wollen die US-Demokraten jemals wieder in die Erfolgsspur kommen, müssen sie sich ernsthaft mit den Gründen der Niederlage beschäftigen.

Auf dem Land zu wenig präsent

Etwa, dass die Demokraten in ländlichen Gebieten nicht genügend präsent waren, oder dass sie sich nicht genügend um die ökonomisch oder ideologisch Abgehängten bemüht haben.

Ein wenig Zeit haben sie noch, um ein Konzept zu entwickeln. Aktuell wird es reichen, die schlimmsten Projekte von Donald Trump und seiner Truppe zu verhindern – wie bei Obamacare, deren Abschaffung die Demokraten stoppten. Doch mit dieser Art des Widerstands alleine werden sie künftig nicht ausreichend Wählerinnen und Wähler erreichen.

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