Fridays-For-Future-Aktivist*innen auf einer Unteilbar-Demo.
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Unter dem Motto „Unteilbar“ nahmen zahlreiche Organisationen – auch Fridays for Future – an einer Demo in Berlin teil und stellten sich gegen soziale Ungerechtigkeit, Rassismus und Klimawandel.

Klimabrief

An alle Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Frankfurt und an alle künftigen

Hier schreiben alle zwei Wochen Aktivistinnen und Aktivisten der Fridays-for-Future-Bewegung.

Am 25.09. wird es hier in Frankfurt einen Protest geben, wie es ihn in dieser Konstellation noch nicht gab. Und dieser wird auch wegweisend sein für die inhaltliche Agenda welche wir als politische Gruppen wie beispielsweise Fridays for Future, in Frankfurt nächstes Jahr setzen. Antirassistische, feministische und ökologische Themen werden gemeinsam auf die Straße gebracht werden!

Der gemeinsame Protest von Migrantifa Hessen, Black Power Frankfurt, F*Streik Frankfurt und Fridays for Future Frankfurt wird das Thema der Intersektionalität, das Zusammendenken von Krisen und Problemen, mit Wucht in die Gesellschaft tragen. Und wir werden Sorge dafür tragen dass das Thema dort auch bleibt.

Asuka Kähler.

Wir werden dafür sogen, dass es für Sie als derzeitige und zukünftige Abgeordnete nicht länger ausreichen wird, sich mal hier ein wenig für Klimaschutz, dort ein wenig für Solidarität mit Geflüchteten einzusetzen, und ab und an mal zusammenhangslos einige Wörter zu strukturellem Rassismus und Sexismus zu verlieren. Als MdBs, vor allem aus einem Wahlkreis in welchem eine unfassbare Diversität herrscht, muss es eine Voraussetzung sein, sich mit all den Themen befasst zu haben, die Verbindungen zwischen diesen zu sehen, und auch konsequent für diese einzustehen!

Wenn Sie also wie beispielsweise die SPD-Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen im Umweltausschuss sitzen, erwarten wir, dass die Positionen die sie vertreten, nicht nur ökologisch vertretbar sind, sondern auch soziale Aspekte und Auswirkungen mit beachten!

Das Logo von Fridays for Future

Intersektionalität ist Pflicht. Und zwar in allen Bereichen. Krisen und Probleme, die auf den ersten Blick vielleicht als grundverschieden erscheinen, sind oftmals miteinander verknüpft. Und wir brauchen Politikerinnen und Politiker, die sich dessen nicht nur bewusst sind, sondern auch danach handeln, im Maßstab in denen es ihnen möglich ist.

Es sind bereits viel zu viele MdBs, die diese Verbindungen nicht sehen, ignorieren oder gar leugnen. Aus dem Wahlkreis Frankfurt werden nächstes Jahr keine weiteren dieser Art folgen, egal aus welcher Partei.

Wir bringen die Themen auf die Straße – und sie in den Bundestag. Abgemacht?

Ihr Asuka Kähler

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