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Iran-Sanktionen

In aller Freundschaft

Donald Trump will Geschlossenheit bei den Sanktionen gegen Teheran erzwingen - und offenbart ein merkwürdiges Verständnis von transatlantischer Freundschaft. Ein Kommentar.

Wir sind doch Freunde, oder? Der Bösewicht stellt freundlich seine Frage, indes klackt der Hahn der 45er. Tja, die Gegenwart der transatlantischen Freundschaft funktioniert derzeit nach Mustern uralter Mafia-Filme. Wenn später ein Journalist US-Präsident Trump oder seinen Außenminister Pompeo fragt, wie es zur westlichen Geschlossenheit bei den Iran-Sanktionen gekommen sei, wird er hören: „Ich habe ihnen ein Angebot gemacht, das sie nicht ablehnen konnten.“ Wohlgemerkt, hier ist die Rede nicht vom Iran, sondern von den eigenen Freunden.

Freilich ist der Iran eine destabilisierende Kraft im Nahen und Mittleren Osten. Er exportiert Waffen, Krieg und Terror bis in den Libanon, nach Syrien und in die Palästinenser-Gebiete. Trump will das ändern, was an sich ein löbliches Unterfangen ist. Dafür aber kündigt er erst einseitig den Atomvertrag und verhängt dann Sanktionen gegen den Iran – und alle, die diese Sanktionen nicht umsetzen. So sieht sie aus, die Gegenwart der transatlantischen Freundschaft. Und, psst, nur unter Freunden: So funktioniert America first.

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