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Hubert Aiwanger
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Impfnebenwirkungen, bei denen einem „die Spucke wegbleibe“: Hubert Aiwanger.

Freie Wähler

Hubert Aiwanger will sich nicht impfen lassen - sozial ist das nicht

  • Michael Bayer
    VonMichael Bayer
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Der Stellvertretende Ministerpräsident Bayerns will sich nicht impfen lassen: Masken, Abstand und Tests würden reichen. Ein Kommentar.

Persönlich sei er noch nicht davon überzeugt, sich gegen Corona impfen zu lassen, sagt Hubert Aiwanger. Er ist stellvertretender bayerischer Ministerpräsident. Vielleicht folgten später einmal bessere Vakzine, vielleicht gebe es noch unbekannte Nebenwirkungen, sagt er. Außer dem Impfen müsse weiter gelten dürfen: Maske, Abstand, Testen.

Leider nur hilft dieser Dreiklang kaum, die Ausbreitung des Coronavirus, vor allem in seiner hochansteckenden Delta-Variante, zu bremsen. Das zeigt ein Blick auf die wieder stetig steigenden Zahlen. Und für Aiwanger geht die Rechnung nur auf, wenn sich genügend andere impfen lassen. Sonderlich sozial ist seine Argumentation also nicht.

Hubert Aiwanger argumentiert unsozial

In einem Punkt aber hat der Spitzenmann der Freien Wähler recht: Zwei Impfungen alleine bringen keine Sicherheit. Studien zufolge infizieren sich zwölf von hundert Menschen, auch wenn sie mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer immunisiert sind. Sie erkranken zwar weniger schlimm – aber sie können andere anstecken.

Auch wenn es möglicherweise die Motivation senkt, sich die beiden Spritzen zu holen: Geimpfte dürfen nicht automatisch als ungefährlich eingestuft werden. Auch sie benötigen die Gewissheit von Tests in bestimmten Situationen. Deshalb müssen die weiter kostenlos bleiben. (Michael Bayer)

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