Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

ORTSKRÄFTE

Afghanische Ortskräfte: Schikanöse Hindernisse

  • Markus Decker
    VonMarkus Decker
    schließen

Ortskräfte, die zu uns wollen, müssen schikanöse Hindernisse überwinden. Naheliegend wäre gewesen, alle Betroffenen, die wollen, mit den letzten Truppen außer Landes zu schaffen.

In Eberswalde gibt es einen Mann, der Marcus Grotian heißt und der einen Orden verdient hat. Der Soldat betreibt mit anderen ein „Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte“ und legt dabei jene Mitmenschlichkeit an den Tag, die der Staatsapparat vermissen lässt, indem er ehemaligen Helfer:innen der Bundeswehr am Hindukusch zu helfen versucht. Grotian setzt sich für Menschen ein, die über 5000 Kilometer entfernt in Angst leben müssen. Hut ab!

Fast 20 Jahre lang war die Bundeswehr in Afghanistan. Stets war sie, allein wegen der Sprachkenntnisse, auf Unterstützung der Einheimischen angewiesen. Diese taten ihren Dienst. Nun, da die deutschen Streitkräfte abgezogen sind, gilt das bittere Motto: „Den Letzten beißen die Hunde.“

Vordergründig ist auch die Bundesregierung helfend zur Stelle. Doch tatsächlich müssen Ortskräfte, die zu uns wollen, schikanöse Hindernisse überwinden. Naheliegend wäre gewesen, alle Betroffenen, die wollen, mit den letzten Bundeswehrtruppen außer Landes zu schaffen. Doch das Naheliegende geschah nicht. Menschen wie Marcus Grotian machen da Hoffnung. Dass es ihrer bedarf, ist beschämend. Bericht Seite 9

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare