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Autobahn und Nazis gehören ja sowieso irgendwie zusammen ...

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Die AfD fischt bei Greta-Kritikern nach Stimmen 

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Die AfD sucht händeringend nach einem neuen Thema und hofft, es mit Klima und „Fridays for Hubraum“ gefunden zu haben. Ein Kommentar.

Da braut sich was zusammen. Angefangen hat bei „Fridays for Hubraum“ angeblich alles wegen der „Klimahysterie“ und der Sorge, das Auto und damit die Mobilität verlieren zu können. Dann kamen die Wutbürger dazu und nun will die AfD die Stimmung für sich gewinnen.

Das Muster ist bekannt. Die AfD und ihre Vorgänger sind Widerholungstäter. Erst haben sie eurokritische Tendenzen in ein antieuropäisches Feindbild, dann die Sorgen und Ängste, die während der Migration vieler Menschen nach Europa entstanden, in ein flüchtlingsfeindliches Feindbild verwandelt. Nun setzen die Rechtspopulisten auf das „Klima-Thema“. Das heißt: Die Gaulands und Meuthens versuchen bei Klimaschutz-Gegnern und Kritikern der Aktivistin Greta Thunberg nach Stimmen zu fischen.

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Das verspricht nichts Gutes. Doch niemand sollte wegen des zu erwartenden Widerstands gegen den Klimaschutz politische Positionen räumen. Die Bundesregierung beispielsweise sollte mit Hilfe der fortschrittlichen Kräfte das Klimapaket in einen wirksamen Klimaschutz verwandeln. 

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