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Die Paulskirche, heutiger Zustand.

Architektur und Geschichte

Paulskirche Frankfurt: Ein ziemlich ungepflegter Baukörper

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Vielerlei an der verehrten Paulskirche wird überschätzt und missverstanden. Im Interesse der Demokratie ist eine Wiederbeschäftigung dringend vonnöten.

Auch dieses Bauwerk muss überholt werden, angefangen mit seiner erbärmlichen Eingangstür. Doch mehr als bloß das, die Paulskirche sollte in Teilen aufgeklart werden. Das Motto dabei: Mehr Transparenz wagen.

Um das zu verstehen, beginnen wir damit, dass wir uns an das Ende von Frankfurt am Main erinnern. In diesen Tagen vor 74 Jahren, im September 1945, vier Monate nach Kriegsende mit bedingungsloser Kapitulation, war die Stadt Frankfurt am Boden zerstört. Sie war es physisch, sie war es moralisch.

Nazideutschland hatte alles unternommen, um den über Europa verhängten Krieg nach Deutschland heimzuholen. Hitlerdeutschland hatte noch bis in die letzten Kriegswochen hinein den von ihm entfachten Bombenkrieg auch über Frankfurt verhängt. Seitdem über der Stadt keine Dachlandschaft mehr. Erst recht im Zentrum der Stadt, wo es drastisch auch die Paulskirche traf. Fort die Kuppel, als hätte es nie eine gegeben. Die Rotunde nur ein Gerippe. Der rote Mainsandstein geschwärzt, ein Baukörper ausgeglüht.

Wie mit der Paulskirche umgehen?

Wie mit diesem Ende sinnvoll umgehen, so die Frage, wenn man im Sommer 1945 wieder zur Besinnung gekommen war. Wie mit der Paulskirche umgehen, so wird heute die Frage gestellt, weil das Bauwerk dringend sanierungsbedürftig ist. Auch umbauwürdig? Wie ein Mahnmal bewahren, das genug Widersprüche aufweist, die korrigiert werden sollten, ohne sich damit freizumachen von der Erinnerung – von einer Architektur des Eingedenkens.

„Das Ende von Frankfurt am Main“ hieß 1959 eine Erzählung des Schriftstellers Wolfgang Weyrauch, darin der Satz: „Frankfurt am Main war eine ganz hübsche Stadt.“ Hitlers Krieg hatte jedoch auch über sie den Kahlschlag kommen lassen. „Wind“ nannte an anderer Stelle Weyrauch das „Zuhause“ der Ausgebombten, „Regen ihr Dach“. Ein Überleben unter freiem Himmel, auch die Paulskirche ohne ein Obdach. Ihr Kern war nicht nur physisch ausgeglüht, sie lag auch metaphysisch danieder.

Wenn wir sagen, dass wir uns erinnern, ist das vielleicht nicht das richtige Wort. Denn wer hat noch die ausgebrannte Ruine vor Augen? Heute etwa Achtzigjährige, eine vor 1940 geborene Generation. So lässt sich denn auch von der Ausstellung, die im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt der Paulskirche gewidmet ist, sagen, dass sie mehr noch als der Erinnerung der Vergegenwärtigung dient. Sie leistet so etwas wie eine Rekonstruktion. Rekonstruktionen können eminent sinnvoll sein.

Rekonstruktion nach der Verwüstung in Frankfurt

Im Anfang war das Wort Rekonstruktion auch am Ort der Paulskirche. Worin aber konnte der Sinn einer Rekonstruktion einer Ruine wie der Paulskirche bestehen? Der Gedanke an die Verantwortung für die Verwüstung (Frankfurts) stand zu Beginn aller Überlegungen zum Wiederaufbau der Paulskirche – und wie auch immer eine Wiederherstellung, die in diesen Tagen vor 73 Jahren, im Herbst 1946 beschlossen wurde, aussehen werde: Die wiedererrichtete Paulskirche sollte ein Gedächtnisort sein. Ein Mahnmal, im Nachkriegsfrankfurt so etwas wie das architektonische Fundament einer Nachkriegsordnung. Und in dieser Nachkriegszeit sollte Frankfurt eben nicht „wieder so nett werden, wie es war“, wie der Architekt Rudolf Schwarz, zusammen mit Gottlieb Schopp betraut mit dem Auftrag einer eben nicht nur artig historischen (also hübschen) Rekonstruktion, an den Kollegen Mies van der Rohe schrieb.

Frankfurt ging daran, Frankfurt als Bundeshauptstadt fit zu machen. In diesen Plänen, die scheiterten, spielte die Paulskirche die Rolle eines Grundsteins. Diesen Gedanken greift die umsichtig konzipierte Ausstellung im DAM auf, unbedingt sehenswert, zumal sie an die legendäre Aufbruchstimmung in der Paulskirche erinnert: Frankfurt 1848.

Transparenz schein wichtiger als Toleranz

Sagenhafte Sache, etwa die berühmten Emporen, mit der ein Architekturdetail einer gelebten Demokratie aufhalf. Hatte doch auf ihnen 1848 das Volk gestanden, während die Nationalversammlung parterre tagte und debattierte, so dass die Demokratie durch das hohe Haus wogte und auf den Emporen das Volk gelegentlich tobte. Dann schien wieder mal Transparenz wichtiger als Toleranz. Wie auch immer, die Paulskirche wurde in 99 Sitzungen zum Schauplatz der Verabschiedung der Grundrechte, der Gleichheit vor dem Gesetz, der bürgerlichen Freiheiten wie der Meinungs- und Pressefreiheit, der Religionsfreiheit, der Versammlungsfreiheit.

So monumental das demokratische Erbe, Maria Schwarz, die wiederum das Erbe ihres 1961 gestorbenen Ehemanns Rudolf bis zu ihrem Tod 2018 streng verwaltete, überschrieb 1994 einen ihrer Beiträge über das symbolische Anliegen der Paulskirche: „Beginn in Bescheidenheit“. Man mag angesichts der in aller Regel pompösen Architekturentwicklung Frankfurts kaum glauben, dass Bescheidenheit zum Leitbild einer verantwortungsbewussten Generation von Architekten der Nachkriegsarchitekten zählen sollte.

Schwarz selbst äußerte sich allerdings nicht so bescheiden oder demütig, waren es doch „Weltschöpfungspläne“, die der Architekt mit seinen Bauwerken verfolgte, ob es sich nur um extrem strenge und rechteckige Schachteln handelte, diese genauso faszinierend wie seine Ellipsen. Die Paulskirche war so eine – blieb eine.

Goethe nannte die Paulskirche in Frankfurt einst modern

Wer von den großen Frankfurtern hat sich nicht zur Paulskirche geäußert – angefangen mit der Großmacht schlechthin, eben er, Johann Wolfgang von Goethe, der das Gotteshaus als ein Gebäude „im allermodernsten Sinne“ wahrnahm, was er, wie immer umwerfend souverän, als „nicht verwerflich“ empfand. Eine Ellipse!

Hochmodern war das Bauwerk im Gewinkel der gotischen Altstadt und der weiterhin mittelalterlichen Enge allein schon wegen seiner Großzügigkeit und ovalen Form. Zu Goethes Zeiten musste man keinem (Frankfurter) Gläubigen sagen, dass die Paulskirche der protestantische Gegenentwurf zum katholischen Dom war. Umso erstaunlicher, dass der aus der katholischen Hochburg Köln kommende Kirchenbaumeister Schwarz dem Wiederaufbau eine eher katholische Symbolik verordnete, darunter 14 Säulen, einen Säulenkranz in der von Schwarz selbst so bezeichneten „Krypta“.

Was vor sich gegangen war, erzählt nicht zum ersten Mal die DAM-Ausstellung – sie illustriert aber gleich zu Beginn durch zwei Schnitte den Zustand der Paulskirche von 1848 und von 1948, die Sakralisierung des Profanbaus, auferstanden aus Ruinen, durch eine Krypta. Was bedeutete, dass ein gruftartiger Zugang gelegt wurde, um in den Plenarsaal der Paulskirche aufzusteigen. Im DAM illustrieren suggestive Kohle- und Tuschezeichnungen die sakrale Dramatisierung, die Schwarz vornahm. Aus der Auferstehung aus Ruinen wurde ein Durchgang durch die Paulskirche, der bis heute als abstrakter, nichtsdestoweniger monumentaler Passionsweg angelegt ist.

Frankfurt und der Wiederaufbau: Diskussionen und Kontroversen

So was sind natürlich nicht bloß ästhetische Vorbehalte. Die Fenster durchbrochen, das Dach abgesäbelt, die Empore abgebrochen. Das waren immer schon Einwände in einer auch polemischen Diskussion, die von Missverständnissen geprägt war. Ein besonders gravierendes erklärt sich womöglich durch die unmittelbare Umgebung, in der die Paulskirche wieder erstand, an Frankfurts Berliner Straße mit ihrer bewusst ausgemergelten Moderne – von Traditionalisten vehement angefeindet, so dass es zu dem Missverständnis kam, in dieser von Knappheit und Spärlichkeit gekennzeichneten Moderne zeige sich ebenfalls ein Bauwerk einer kompromisslosen Moderne. Tatsächlich ist es ein Monument des Neo-Klassizismus.

Frankfurt stand mit den Bemühungen um einen ansehnlichen Wiederaufbau wahrhaftig nicht allein da. Es gab so heftige Diskussionen wie hitzige Kontroversen, die Positionen waren unversöhnlich. Hier das Plädoyer für den radikalen Ruinenerhalt wie bei der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in West-Berlin oder beim Komplex Gürzenich/St. Alban in Köln, jeweils mit einem kommentierenden Gegenbauwerk. Dort die sentimentale Gegenposition, exemplarisch die (vermeintlichen) Vollrekonstruktionen, wie sie Frankfurt beim Goethehaus erlebte oder Dresden mit seinem Zwinger. Zu den großen Leistungen gehören die Narbenarchitekturen, so die Integration der ruinierten Reste in eine zeitgenössische Architektur bei der Alten Pinakothek in München. Die wohl prominentesten Beispiele zeitgenössischer Wiederbelebung in historisierenden Formen gelangen in Frankfurt und, nicht weniger umkämpft, auf Münsters Prinzipalmarkt – einer der grandiosesten Ensemblebildungen und einem Stadtraum in Deutschland wie kaum einem zweiten heute.

Auferstanden aus Ruinen, ja. Bei der Paulskirche mit Spenden der SED (der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands)! Doch anders als die Verse der DDR-Hymne zeigte sich die Paulskirchen-Rekonstruktion weniger der Zukunft zugewandt, sondern primär der Erinnerung verpflichtet.

Die Geschichte der Paulskirche als Geschichte der Architektur

Eine Architekturgeschichte der Paulskirche haben die Kuratoren DAM-Ausstellung, Philipp Sturm und Maximilian Liesner, ganz gewiss rekonstruiert – eine durchaus Distanz haltende. Eine Mentalitäts- und Kulturgeschichte steht allerdings weiterhin aus. So gehört zu den Eigenwilligkeiten damaliger Entwicklung etwa, dass sich die Frankfurter Schule der Paulskirchen-Debatte verweigerte – angesichts ihrer Inkompetenz in Fragen der Architektur und Aversion gegenüber der Architekturmoderne kein Wunder.

Zu einer weiterhin ausstehenden Mentalitätsgeschichte gehörte auch der Gedanke, den Harald Jähner in seinem in diesem Jahr Aufsehen erregenden Buch „Wolfszeit“ zu bedenken gibt: „Die zerstörten Stadtpanoramen boten einen umwerfenden Anblick. Es wäre falsch zu behaupten, dass es ausschließlich ein entsetzlicher war. Manche Menschen konnten sich an den Trümmern nicht sattsehen.“ Hunger nach Trümmern, Trümmer als Nahrung – als so etwas wie ein Augenschmaus? Hat womöglich auch die „optische Sensation“ (Jähner) einer Trümmerlandschaft wie Frankfurt zur Wiederherstellung der Paulskirche aus dem Geist eines vermeintlichen Kahlschlags angestiftet?

In einer Kulturgeschichte ließe sich daran erinnern, dass der Begriff der „Trümmerliteratur“ seine unmittelbare Anschauung und seine Argumente aus den Trümmerlandschaften der deutschen Städte bezog. Zu einer solchen Geschichte gehörte, dass etwa der Schriftsteller Wolfgang Weyrauch, der in Frankfurt groß geworden war und auf den Bühnen von Frankfurt, Münster und Bochum gestanden hatte, für die westdeutsche Nachkriegsliteratur den Begriff Kahlschlagliteratur in Umlauf bringen wollte.

Frankfurt erlebt nicht die erste Diskussion um die Paulskirche

Nein, kein Kahlschlag – wie bei der Berliner Straße, und wie es kompromisslose Modernisten auch andernorts mit Frankfurt vorhatten, radikal, also rücksichtslos. Davon war das von Schwarz über die Paulskirche verhängte Pathos der Kargheit wahrhaftig weit entfernt, ein Pathos, das Ausdruck einer moralischen Haltung war. Aber auch politischer Klugheit? Durch Schwarz wurde die Paulskirche auch zu einem metaphysischen Weiheort, mit einem dräuend niedrigen Foyer, durch das ein jeder Besucher auch heute gehen muss, um in den Plenarsaal zu gelangen, dem Licht entgegen, wegen der Fenster einem verunklarten, betrüblichen Licht.

Frankfurt erlebt nicht seine erste Paulskirchendiskussion. Doch Benedikt Erenz, von dem Tag an ein eminenter Stilist, als er Mitte der 80er Jahre sowie mit nicht mal Mitte 20 seine ersten historischen Essays und Veduten im Feuilleton der „Zeit“ unterbrachte, ist derjenige, der im vergangenen Jahr die jüngste Diskussion über die Paulskirche auslöste, über deren „ranzige Trübnis“, und deswegen eine „umfassende Neugestaltung“ für ein überschätztes Bauwerk forderte. Ob es sich um „ranzige Trübnis“ bei der Paulskirchen-Atmosphäre handelt, sei mal dahingestellt – überlegenswert ist allemal der Gedanke: „Von der politischen Bedeutung der Paulskirche aber begriff Schwarz leider nichts. Er ignorierte sie aufs Frommste. Er verordnete dem Bau (…) eine edle Buß- und Reu-Architektur, als wäre ausgerechnet das Paulskirchenparlament schuldig gewesen am deutschen Sündenfall.“

1944 ging die Paulskirche im Phosphor-Inferno unter

Dies ist ein beträchtlicher politischer Gedanke, den eine Architekturdiskussion über die Sanierung erst einmal auf sich wirken lassen muss, um ihn zu begreifen. Will man wirklich diesen Durchgang durch diese Krypta, in der man mit einem stämmigen Säulenkranz konfrontiert wird, mit 14 christlich zu verstehenden Säulen, Ungetümen im Zyklopen-Stil der 1910er Jahre? Will sich der Bürger weiterhin auf ein Läuterungsansinnen und einen Passionsweg einlassen?

Der Rekonstruktionszustand von 1947 ist auch ein Zustand, der ratlos macht.

Der 18. März 1944, der Tag, als die historische Paulskirche im Inferno von Phosphorbomben unterging, war ein weiteres Datum der Rückführung des Krieges in ein Land, dem die Grenzen und Rechte der Staaten Europas einen „Vogelschiss“ wert waren. Auch deshalb wurde auf dem Grundstein zum Wiederaufbau eine Selbstanklage ausgesprochen, war man sich doch 1947 darüber bewusst, dass Hitlerdeutschland die „sittlichen Gesetze missachtet“ hatte. Allein dieser in Stein gemeißelte Hinweis ist ein Argument, warum eine rechtsextreme und auf Revision der deutschen Geschichte erpichte Partei wie die AfD weder sittlich noch historisch satisfaktionsfähig ist, um bei einer zukünftigen Paulskirchen-Gestaltung ernst genommen zu werden. Ernst zu nehmen sind allerdings deren zwielichtige Interessen, die die Gedächtniskultur nicht nur verbal mit Füßen tritt, sondern Scham und Verantwortungsbewusstsein obendrein Springerstiefeln überantwortet.

Paulskirche Frankfurt: Funktion als Mahnmal?

An ihrer Mahnmal-Funktion wird sich jede Bearbeitung (jedes Update) der Paulskirche orientieren müssen. Dass die Debatte mühselig sein wird, weiß der Bundespräsident, der so etwas wie eine Schirmherrschaft über die Aufwertung der Paulskirche übernommen hat. Dass diese Debatte intellektuell anstrengend, emotional aufwühlend, zäh und zeitraubend sein wird, hat auch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann erkannt, der die Debatte unter die Bürger bringen will, in Fußballvereine, in Jugendzentren – in ein nicht von vorneherein architekturaffines, kulturgeprägtes, mahnmalorientiertes Milieu.

Aufklärung wäre ein sinnvolles Motto für die Beschäftigung mit der Paulskirche, Aufklarung ein architektonisches. Geht es bloß eine „Auffrischung“, wie man lesen konnte? Oder um eine Neugestaltung? Eine Rückkehr der Empore steht im Raum (jedenfalls diskursiv). Man muss sich darüber klar werden, ob man die bedrückende Krypta, die Schwarz dem Ursprungsort politischer Demokratie verordnete, museal konservieren will? Bereits der Eingang ist unwürdig gestaltet, die Vitrinen mit einer Dauerausstellung zur Paulskirchenhistorie verranzt. Man muss nicht in verborgenen Ecken nachspüren, um auf einen ziemlich ungepflegten Baukörper zu stoßen. Was für ein unangenehmer Ort allein der sogenannte VIP-Raum.

Die Paulskirche wurde von Schwarz zum Teil wie ein Weiheort behandelt – ist das Gebäude wegen seiner sakralen Überformung heilig? Es unterliegt dem Urheberschutz. Dennoch bekam es der Baukörper mit kosmetischen Korrekturen zu tun, die ihn entstellten, etwa durch riesige Mattscheibenflächen als Verglasungen. Schon nach der Sanierung, 1986, mit unsichtbaren technischen Verbesserungen sah sich der Bürger mit deutlichen Veränderungen konfrontiert, anderen Fenstern, einem weißen Akustikputz, einer überarbeiteten Bestuhlung, einer neuen Orgel. Eine Neugestaltung, heute, eine Aufklarung wäre eine Weiterentwicklung der bereits 1986 vorgenommen Veränderungen, also nicht etwa ein erster Eingriff.

Was immer im Detail an bauphysikalischen Verbesserungen (Heizung, Brandschutz etc.) vorgenommen werden muss: Eine Vergegenwärtigung der Paulskirche für die Zukunft kann sich nicht nur auf deren physische Präsenz richten. Zu den zwei Seiten dieses Baukörpers gehört, neben seiner Physis, auch eine metaphysische Dimension. Eben der Gedanke, dass das Obdach, das sie dem Gedächtnis und der Demokratie gegeben hat, mühsamst aus einer totalen Obdachlosigkeit aufgemauert werden musste.

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