Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Marcus H. Rosenmüller will sich nicht festlegen lassen.
+
Marcus H. Rosenmüller will sich nicht festlegen lassen.

Rosenmüller

Der Wilderer aus Dachau

Mit seiner Komödie "Wer früher stirbt, ist länger tot" avancierte Marcus H. Rosenmüller zum Publikumsliebling. Nun kommt sein neuester Streifen "Räuber Kneißl" ins Kino.

München (dpa) - Mit seiner Komödie "Wer früher stirbt, ist länger tot" avancierte Marcus H. Rosenmüller 2006 zum Publikumsliebling. In ganz Deutschland waren die Menschen begeistert von seiner Mischung aus hintergründigem Humor und bayerischem Lebensgefühl.

Seitdem hat der unermüdliche Regisseur fünf Filme gedreht und dem bayerischen Heimatfilm neuen Schwung und neues Ansehen verliehen.

Am 21. August kommt sein neuester Streifen "Räuber Kneißl" ins Kino, eine Geschichte über einen legendären Wilderer aus der Gegend um Dachau bei München. Doch trotz seiner bayerischen Wurzeln will sich der Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München nicht nur auf diese Art von Filmen festlegen lassen.

Sie sind für viele ein Synonym für bayerische Heimatfilme. Wird das so bleiben?

Rosenmüller: "Das wird sich ändern, wenn ich einen ganz anderen Film gemacht habe. Beim ersten werden alle fragen, warum? Dann werde ich sagen, weil mir das Buch gut gefallen hat. Und vielleicht wird es beim dritten anderen Film keine Fragen mehr geben. Dann kommt vielleicht wieder ein bayerischer Film und dann wird es sich irgendwann einpendeln. Das nächste, was ich schreibe, ist auf jeden Fall auf hochdeutsch."

Der Humor ist Ihnen aber auf jeden Fall weiter wichtig?

Rosenmüller: "Ich merke schon, dass ich gerne bei der Komödie bin. Es ist mir richtig schwer gefallen, als ich den Kneißl habe sterben lassen, oder als seine Schwester Katharina stirbt. Ich mache das nicht gerne. Ich habe immer Spaß, wenn Humor dabei ist, ich bin sehr harmoniesüchtig!"

Auffällig ist, dass Sie immer wieder gerne dieselben Schauspieler nehmen.

Rosenmüller: "Es wird eine schöne Großfamilie langsam. Es sind auch wieder neue dazu gekommen: Michael Fitz zum Beispiel, den ich immer wieder besetzen würde. Ich greife da gerne zurück auf Leute, mit denen ich schon gearbeitet habe und die ich dann wieder in Rollen sehe. Natürlich muss man schauen, dass man auch immer wieder neue Leute kennenlernt, sonst wiederholt man sich ja bloß. Aber vor allem im Team habe ich gerne meine bewährten Kräfte dabei. In der Anspannung gibt das Zuversicht. Ich habe auch so ehrliche Leute, die mir durchaus auch sagen, wenn sie etwas langweilig finden. Dieses Miteinander ist mir wichtig. Es ist deshalb auch falsch zu sagen, ein Film von Marcus Rosenmüller."

Interview: Cordula Dieckmann, dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare