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Das kostenlose Online-Lexikon Wikipedia vertreibt das Microsoft-Produkt "Encarta" vom Markt.
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Das kostenlose Online-Lexikon Wikipedia vertreibt das Microsoft-Produkt "Encarta" vom Markt.

Microsoft-Lexikon

Wikipedia vertreibt Encarta

Der Software-Hersteller Microsoft stellt sein multimediales Lexikon "Encarta" ein. Die Software wird bis Juni aus dem Handel genommen, die Online-Version Ende Oktober abgeschaltet.

Redmond. Der Software-Hersteller Microsoft stellt sein multimediales Lexikon "Encarta" ein. Die auf CD-ROM und DVD verkaufte Software werde bis Juni aus dem Handel genommen, die Online-Version Ende Oktober abgeschaltet, kündigte der Konzern aus Redmond (US-Staat Washington) an.

Als Grund nennt Microsoft indirekt die Konkurrenz durch das kostenlose Online-Lexikon Wikipedia: Die Menschen suchten und nutzten Informationen heutzutage grundlegend anders als in den vergangenen Jahren, heißt es in einer Erklärung.

"Encarta" erscheint in verschiedenen Sprachen. Die umfangreichste deutsche Ausgabe enthält neben einem Lexikon mit rund 50000 Artikeln einen Atlas, ein Englischwörterbuch, ein Kinderlexikon sowie Filme zu wissenschaftlichen Themen. Die kostenlose Online-Version enthält rund 47.000 Texte.

Die erste "Encarta"-Ausgabe erschien 1993 und wurde in den folgenden Jahren dank der multimedialen Aufbereitung von Wissen populär. Mit der Verbreitung des Internets waren Informationen jedoch auch vermehrt online erhältlich, nicht zuletzt bei Wikipedia. Seit einigen Jahren lässt das Interesse an "Encarta" daher deutlich nach.

de.encarta.msn.com

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