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Facebook ist bei den Jugendlichen nicht mehr so beliebt wie früher. Längst suchen sie sich Alternativen.

Soziale Medien

Warum Jugendliche sich von Facebook abwenden

Teenager meiden Facebook und nutzen lieber soziale Netzwerke wie Instagram und Messenger wie WhatsApp, so die gängige Meinung. Ein 15-Jähriger erklärt, warum das so ist.

Von Tobias Jungheim

Facebook ist das heute am meist genutzte soziale Medium weltweit und war bis vor kurzer Zeit das mit Abstand beliebteste soziale Medium der Jugendlichen. Doch das ist jetzt vorbei! Die Firma von Mark Zuckerberg ist bei uns Jugendlichen auf dem absteigenden Ast. Aber wie kann es sein, dass die Jugendlichen sich von dem Social-Media-Giganten abwenden?

Diese Frage lässt sich ziemlich schnell beantworten. Facebook enttäuscht seine Nutzer immer wieder aufs Neue. Der Großkonzern macht fast nur noch negative Schlagzeilen mit Datenverkauf, zweifelhaften Verbesserungsideen und fehlender Privatsphäre für die Nutzer. Das Image wird immer schlechter. Und in einer Welt, in der ständig neue und vermeintlich bessere soziale Netzwerke gegründet werden, kann sich auch Facebook keine durchgehend schlechte Publicity erlauben.

Erstaunlicherweise gehören aber die beliebtesten Alternativen ebenfalls der Firma mit dem Hauptsitz in Kalifornien, denn sowohl Instagram als auch WhatsApp sind im Besitz des Giganten. Spätestens nach dem Update, dass Nutzer dazu zwingt, die Messanger-App zum Chatten auf Facebook zu benutzen, stiegen viele Jugendliche auf WhatsApp um.

Instagram und Snapchat statt Facebook

Facebook überzeugte zu seinen Hochzeiten durch schnelle Verbreitung von Bildern, Texten und neuen Innovationen. Die am meisten genutzten Alternativen dafür sind Instagram und Snapchat. Beide sind Apps, mit denen man Bilder hochladen und seinen Freunden und „Followern“ zeigen kann.

Aber auch bei diesen beiden gibt es noch einige Unterschiede. Während Instagram die hochgeladenen Bilder auf dem Account des Users speichert und sie dauerhaft für seine Abonnenten sichtbar macht, kann man auf Snapchat die Bilder entweder an seine Freunde direkt schicken, welche für sie dann für einen kurzen Zeitraum zwischen drei bis zehn Sekunden einzusehen sind, oder für 24 Stunden dauerhaft für alle seine Freunde sichtbar in die sogenannte „Story“ stellen. Diese beiden im Verbund sind für uns Jugendliche im Moment die erste Wahl.

Letztendlich muss man sich eingestehen, dass Facebook, auch wenn es sehr unbeliebt bei der Jugend ist, was die reinen Möglichkeiten angeht, noch immer die beste Chance ist, um seine Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen Menschen zu teilen. Dennoch können andere Apps wie WhatsApp, Instagram und Snapchat, welche von vielen Jugendlichen immer mehr genutzt werden, im Verbund mithalten und bergen sogar einige Vorteile.

Tobias Jungheim ist 15 Jahre alt.

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