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Die VZ-Netzwerke wollen sich einen neuen Anstrich verpassen.

Letztes Aufbäumen

VZ-Netzwerke wollen neu durchstarten

StudiVZ und Co. kapitulieren gegenüber der übermächtigen Facebook-Konkurrenz. Man hofft gar nicht mehr, abgewanderte Mitglieder zurückzugewinnen. Mit einem geplanten Relaunch sollen nur noch die verbliebenen Nutzer gehalten werden.

ie VZ-Netzwerke hatten durch die starke Konkurrenz von anderen sozialen Netzwerken wie Facebook starke Mitgliederverluste hinnehmen müssen. Derzeit sind nach eigenen Angaben mehr als 16 Millionen Nutzer registriert, aber nur 9,8 Millionen sind aktiv. Die passiven Mitglieder sollen nun wachgerüttelt und ein weiteres Abwandern verhindert werden.

SchülerVZ bekommt eine neue Farbe, StudiVZ die Anwendung „Lehrveranstaltungen“ und aus MeinVZ wird FreundeVZ. So lassen sich die Änderungen bei den drei Plattformen der VZ-Netzwerke in Kürze zusammenfassen. „Wir drücken am Mittwochnachmittag auf den Startknopf“, sagte Pressesprecherin Alexandra Küthe.

Die Veränderungen im Design und neue Anwendungen werden dabei bis zu sechs Monate lang getestet - im Parallelbetrieb mit der bisherigen Site. Mitglieder des sozialen Netzwerks mit drei Plattformen können in diesem Zeitraum zwischen der alten und neuen Version hin und her springen. Über ein Bewertungssystem und Feedback-Optionen erhofft sich VZ tiefe Einblicke in die Wünsche der Nutzer.

Die Anregungen sollen stark in die endgültige Version einfließen. Das Ziel: „Die Stabilisierung der Nutzerzahlen“, sagte Küthe. An Facebook abgewanderte Nutzer könne man nicht mehr zurückholen, hatte VZ-Chef Clemens Riedl dem Blog „Basic Thinking“ gesagt. (dpa)

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