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Der Preis für den besten deutschsprachigen Roman 2021 ist mit 25.000 Euro dotiert. Die anderen Nominierten der Shortlist erhalten 2500 Euro.
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Der Preis für den besten deutschsprachigen Roman 2021 ist mit 25.000 Euro dotiert. Die anderen Nominierten der Shortlist erhalten 2500 Euro.

Frankfurter Buchmesse

Verleihung des Deutschen Buchpreises: Gewinnerin bekannt gegeben

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Als bester deutschsprachiger Roman des Jahres 2021 steht fest. Der Deutsche Buchpreis geht an Antje Rávik Strubel.

Frankfurt - Wenige Tage vor Beginn der Frankfurter Buchmesse hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Antje Rávik Strubels Roman „Blaue Frau“ als besten deutschsprachigen Roman des Jahres 2021 ausgezeichnet. Die Jury lobte Strubel für ihren aufwühlenden Roman, dem es gelänge „das eigentlich Unaussprechliche einer traumatischen Erfahrung zur Sprache zu bringen“.

In „Blaue Frau“ erzählt die gebürtige Potsdamerin Strubel die Flucht einer jungen Frau vor ihren Erinnerungen an eine Vergewaltigung. „Die Geschichte einer weiblichen Selbstermächtigung weitet sich zu einer Reflexion über rivalisierende Erinnerungskulturen in Ost- und Westeuropa und Machtgefälle zwischen den Geschlechtern“, beschreibt die Jury das Thema des Romans, den die Autorin „mit existenzieller Wucht und poetischer Präzision“ behandle.

Preisträgerin des Deutschen Buchpreises 2021: Antje Rávik Strubel.

Deutscher Buchpreis für Antje Rávik Strubel - Buchmesse beginnt am Mittwoch

Strubel wurde 1974 in Potsdam geboren. Sie machte zunächst eine Ausbildung zur Buchhändlerin und studierte dann in Potsdam und New York Psychologie und Literaturwissenschaft. Später lebte sie unter anderem in Schweden, bevor sie wieder nach Potsdam zurückkehrte.

Der Deutsche Buchpreis, der jährlich vor dem Start der Frankfurter Buchmesse verliehen wird, ist mit 25.000 Euro dotiert. Die übrigen fünf Autorinnen und Autoren der Shortlist erhalten jeweils 2500 Euro. Drei Männer und drei Frauen hatten im Finale des Deutschen Buchpreises gestanden: Neben Strubel waren Norbert Gstrein („Der zweite Jakob“), Christian Kracht („Eurotrash“), Thomas Kunst („Zandschower Klinken“), Mithu Sanyal („Identitti“) und Monika Helfer („Vati“) auf der Shortlist für den Buchpreis. (ska/dpa)

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