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Filmbranche

Wieder mehr Kinobesucher

Nach der vorjährigen Besucherflaute rechnet die Kinowirtschaft 2008 mit einem ihrer besten Ergebnisse. Kino sei wieder "sehr in".

Berlin (ddp) - Nach der vorjährigen Besucherflaute rechnet die Kinowirtschaft 2008 mit einem ihrer besten Ergebnisse. "Kino ist wieder sehr in", sagte das Vorstandsmitglied des Verbandes der Filmverleiher und Geschäftsführer von Sony Pictures Deutschland, Martin Bachmann, am Mittwoch in Berlin.

Schon jetzt verbuchten die Kinos allein an den Wochenenden 29 Prozent mehr Umsatz und 26 Prozent mehr Besucher als im Vorjahreszeitraum. Damit werde auch das gute Kinojahr 2006 um 15 Prozent beim Umsatz und 11 Prozent bei den Besuchern übertroffen. Zugleich stellte die Branche ihre neue Kampagne "Filmbefreier" vor.

Bachmann begründete seinen Optimismus mit zahlreichen in diesem Jahr anlaufenden Filmen. Er nannte zum Beispiel "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels", "Sex and the City", "Wolke Neun", "Der Baader Meinhof Komplex", "James Bond 007: Quantum of Solace", "Harry Potter und der Halbblutprinz" und "Buddenbrooks".

Bachmann bekräftigte die Bedeutung des deutschen Films für einen starken Markt und verwies auf Produktionen wie "Keinohrhasen" und "Die Welle". Inzwischen stiegen sogar viele US-Majors in den deutschen Markt ein, betonte er.

Die Kampagne "Filmbefreier" mit Printmotiven und Spots soll den Angaben zufolge den Aufwärtstrend unterstützen. In Anlehnung an Tierschutzkampagnen prangern die Motive die nicht "artgerechte Filmhaltung" im Fernsehen oder auf DVD an. Die Slogans lauten "Brutal! Große Filme auf 6,2 cm Bilddiagonale eingepfercht!" oder "Schockierend! Jeden Tag werden Filme von Werbung brutal zerstückelt!".

Mit Blick auf die laufende Digitalisierung der Kinoleinwände kündigte Bachmann lediglich an, die Gespräche zwischen Kinobetreibern und Verleihern seien "sehr weit". Zu den offenen Fragen im Zusammenhang mit dem sogenannten digitalen Roll-out zählt vor allem die noch anstehende Zertifizierung der digitalen Technik.

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