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Stuart Whitman, Schauspieler aus den USA, ist mit 92 Jahren gestorben. (Archivbild 2008)

USA

Western-Held Stuart Whitman mit 92 Jahren gestorben

Der amerikanische Schauspieler Stuart Whitman, der vor allem durch Western-Rollen bekannt wurde, ist tot.

Nach Angaben seines Sohnes Justin Whitman starb der 92-jährige Leinwandveteran in seinem Haus im kalifornischen Montecito, wie das US-Branchenblatt „Hollywood Reporter“ am Dienstag berichtete.

Mit John Wayne drehte Whitman unter der Regie von Michael Curtiz den Western „Die Comancheros (1961)“. In der Western-Serie „Der Marshall von Cimarron“ (1967) hatte er die Hauptrolle eines Gesetzeshüters. An der Seite von Henry Fonda, Sean Connery und Gerd Fröbe wirkte er in dem aufwändigen Kriegsfilm „Der längste Tag“ (1962) mit. Zu seinen über 100 Film- und Fernsehproduktionen zählt auch die britische Komödie „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“ (1965).

Eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller holte Whitman für das Drama „Gebrandmarkt“ (1961), in dem er einen verurteilten Missbrauchstäter spielte. An seiner Seite wirkte die österreichisch-schweizerische Schauspielerin Maria Schell mit. Bei der Oscar-Verleihung unterlag Whitman Schells Bruder Maximilian Schell, der die Trophäe für seine Rolle in dem Gerichtsdrama „Das Urteil von Nürnberg“ gewann. (dpa)

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