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Donald und Melania könnten dieses Jahr die "Goldene Himbeere" abräumen.

Goldene Himbeere

Trumps für "Goldene Himbeere" nominiert

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US-Präsident Donald Trump ist als schlechtester Hauptdarsteller für seine Rolle in "Fahrenheit 11/9" nominiert. Sollte er gewinnen, wäre es schon seine zweite "Goldene Himbeere". Auch Melania hat Chancen auf einen Preis.

US-Präsident Donald Trump hat es geschafft! Neben den Granden Hollywoods ist er nominiert für einen der bedeutendsten und gleichzeitig unbeliebtesten Filmpreise der USA. Bedeutend und unbeliebt, das erinnert an Trump selbst und deshalb passt es auch, dass der Präsident für einen Film nominiert wurde, in dem er unfreiwillig sich selbst spielt. 

Die Rede ist von „Fahrenheit 11/9“. In der Dokumentation beschäftigt sich Filmemacher Michael Moore mit dem Aufstieg Trumps und den Folgen des Wahlsiegs für die USA. Trump wurde sowohl als schlechtester Hauptdarsteller in diesem Film für einen so genannten „Razzie“ nominiert als auch für seinen Auftritt  in der Polit-Dokumentation „Death of a Nation“.

Sollte er gewinnen, wäre es bereits der zweite „Razzie“ für den heutigen Präsidenten und einstigen Trash-TV-Star. 1991 erhielt Trump den Anti-Oscar für seinen Auftritt in dem Film „Ghosts Can‘t Do It“. Auch dort tritt Trump in seiner Paraderolle auf und spielt sich selbst - dort in der Version des gut aussehenden (!), beinharten Immobilienhais mit weichem Kern unter harter Schale. Die unterirdische Produktion ist ein skurriler Mix aus Romanze, Krimi, Fantasy und Komödie und floppte total.

Auch Melania Trump ist nominiert

Als wäre das nicht alles schon genug, könnten die Trumps das „Razzie“-Double mit nach Hause nehmen. Denn auch Melania Trump ist nominiert. Die First Lady der USA hat Chancen auf die Trophäe in der Kategorie „Schlechteste Nebendarstellerin“ ebenfalls im Film „Fahrenheit 11/9“.

Verliehen wir die „Goldene Himbeere“ am 23. Februar. Und die Trumps sind in illustrer Gesellschaft. Bei den Männern ebenfalls nominiert sind Johnny Depp für seine Stimme in dem animierten Film „Sherlock Gnomes“, Will Ferrel in „Holmes & Watson“, John Travolta in „Gotti“ und Bruce Willis in dem Film „Death Wish“. Um den Titel der schlechtesten weiblichen Hauptdarstellerin kämpfen Jennifer Garner („Peppermint“), Amber Heard („London Fields“), Melissa McCarthy („Happytime Murders“), Helen Mirren („Winchester“) und Amanda Seyfried („The Clapper“). (mit afp)

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