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Androide Elli in Sandra Wollners „Encounters“-Film „The Trouble With Being Born“. 

Berlinale

Reihe „Encounters“: Auf der Suche nach neuem Wagemut

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Erstmals gibt es die Reihe „Encounters“, dazu die vertrauten Nebensektionen.

Zu den Innovationen, mit denen das neue Leitungsduo die Berlinale auf den aktuellen Stand der Filmkunst bringen möchte, gehört die Sektion „Encounters“ (Begegnungen oder auch Konfrontationen). Die Reihe will „ästhetisch und strukturell wagemutigen Arbeiten von unabhängigen, innovativen Filmschaffenden eine Plattform bieten“, wie es in der Ausschreibung hieß. Ziel sei es, „neue Perspektiven des Kinos zu fördern und der Vielfalt narrativer und dokumentarischer Formen mehr Raum in der offiziellen Auswahl zu verschaffen.“

Der Wettbewerb neben dem Wettbewerb vergibt einen eigenen Preis in Form einer Plakette mit Bärenmotiv. Prämiert werden der beste Film und die beste Regieleistung, hinzu kommt noch ein Spezialpreis der Jury.

Ein Trio vergibt drei Preise

Vergeben wird die neue Berlinale-Auszeichnung von einem Trio, zu dem neben dem japanischen Produzenten Shôzô Ichiyama („Mr. Long“) und der chilenischen Regisseurin Dominga Sotomayor („Too Late to Die Young“) die Berliner Regisseurin Eva Trobisch gehört, deren Abschlussfilm an der Münchener Filmhochschule, „Alles ist gut“, vor zwei Jahren für viel Aufmerksamkeit sorgte.

Seit vielen Jahren zum Programm der Berlinale gehören die „Shortfilms“, die in diesem Jahr von Réka Bucsi (Ungarn), Fatma Çolakoglu (Türkei) und Lemohang Jeremiah Mosese (Lesotho) beurteilt werden. Auch in dieser Sektion gibt es einen Goldenen und ein Silbernen Bären. Kristallbären indes sind in den Reihen „Generation Kplus“ und „Generation 14plus“ zu haben. Während diese ebenfalls von jeweils dreiköpfigen Profijurys vergeben werden, werden hier auch Berliner Kinder nach ihrem Urteil gefragt.

Über die Dokumentarfilmpreise entscheiden diesmal der Berliner Filmemacher Gerd Kroske, Marie Losier (Frankreich/USA) und die Kanadierin Alanis Obomsawin.

Neben den Hauptjurys gibt es in Berlin dazu noch jede Menge Preisrichter in anderweitigem Auftrag. So besteht die Jury für den Amnesty-Filmpreis aus dem Amnesty-Generalsekretär Markus N. Beeko, dem Regisseur Sebastian Schipper sowie der Schauspielerin Maryam Zaree – und auch Anke Engelke, die nun nicht mehr als Moderatorin beim Festival tätig ist, sondern als Profizuschauerin.

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