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Oscar-Gala: Stars zeigen Solidarität mit Ukraine

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Oscars - Jamie Lee Curtis
Jamie Lee Curtis hält ein blaues Band zur Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine hoch. © Jae C. Hong/Invision/AP/dpa

Die 94. Oscar-Gala hat begonnen: Zahlreiche Stars sind auf dem Roten Teppich eingetroffen. Manche nutzen den Abend, um ihre Solidarität mit der Ukraine zu zeigen.

Los Angeles - In Los Angeles sind vor der Oscar-Verleihung die ersten Stars und Filmschaffenden auf dem Roten Teppich eingetroffen. Einige trugen blaue Bänder mit der Aufschrift „WithRefugees“, um Solidarität im Ukraine-Krieg zu zeigen.

So etwa Schauspielerin Jamie Lee Curtis, die im Gespräch mit Steven Gätjen von ProSieben sagte: „Falls hier eine Person ist, die nicht die Ukraine unterstützt, schicke sie her ... sage ihnen, dass sie zu mir kommen sollen.“

Sean Penn: Gala soll nicht ohne Selenskyj stattfinden

Bereits vorab hatte Schauspieler Sean Penn (61) zu einem Boykott der Gala aufgerufen, falls sie ohne den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj stattfinden sollte. In einem CNN-Interview sagte der Schauspieler und Regisseur, dass ein Erscheinen Selenskyjs bei der Show vor einem Millionenpublikum eine großartige Gelegenheit für eine Ansprache gewesen wäre.

Er befürchte aber, dass die Filmakademie dies nicht weiter verfolgt habe. In diesem Fall wäre das der „schamloseste Moment in der Geschichte Hollywoods“. Er selbst würde seine beiden Oscar-Statuen aus Protest „einschmelzen“, sagte Penn. Er hat zwei Oscars für die Filme „Mystic River“ (2004) und „Milk“ (2009) gewonnen.

Die Filmbranche feiert in der Nacht in Los Angeles die 94. Oscar-Verleihung. Mit zwölf Nominierungen ist der Film „The Power of the Dog“ der diesjährige Oscar-Favorit. Zehn Nominierungen erhielt das Science-Fiction-Epos „Dune“. Auch Filme wie „West Side Story“, „King Richard“, „Belfast“ oder „Coda“ haben mehrere Gewinnchancen. dpa

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