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Bei Markus Lanz im ZDF wird der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte philosophisch: „Wenn man mit dem Kopf durch die Wand will, merkt man, dass meist die Wand gewinnt.“
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Bei Markus Lanz im ZDF wird der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte philosophisch: „Wenn man mit dem Kopf durch die Wand will, merkt man, dass meist die Wand gewinnt.“

TV-Kritik

Markus Lanz übt im ZDF lautstarke Kritik an Corona-Politik: „Bald nur noch Toastbrot zu essen“

  • Marc Hairapetian
    VonMarc Hairapetian
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Bei Markus Lanz ist die Corona-Müdigkeit in der Pandemie Thema. Philosoph Richard David Precht wird deutlich und spricht über die Lehren der Krise.

Frankfurt - Eigentlich müsste der Titel der Sendung längst mit dem Zusatz „Corona-Plausch bei Markus Lanz“ versehen werden: Seit einem Jahr ist dies das Hauptthema – ein im Wortsinn trauriges Jubiläum, da die Pandemie vor allem hierzulande nicht in den Griff zu bekommen ist, was vor allem an Pleiten, Pech und Pannen beim Krisenmanagement der Bundesregierung liegt. Aufgrund schleppend anlaufender Massentests und zu geringer Anzahl von Impfungen im Vergleich zu Ländern wie den USA, aber auch Israel, wird beim gleichzeitig dynamisch-dramatischen (Wieder-)Anstieg der Fallzahlen in den monatlich einberufenen Ministerkonferenzen mit schöner Regelmäßigkeit als einziges Hilfsinstrument weiterhin auf den Lockdown gesetzt.

Das sorgt natürlich für Gesprächsbedarf im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. „Plausch“ ist bei „Markus Lanz“ allerdings meist eher zutreffend als „Talk“, da es im Hamburger Studio des ZDF-Formats verbal meist mehr gemächlich, denn hitzig zugeht.

Markus Lanz (ZDF) – Diese Gäste waren eingeladen

Andreas BovenschulteBremer Bürgermeister (SPD)
Eva QuadbeckJournalistin beim Redaktionsnetzwerk Deutschland
Richard David PrechtPhilosoph
Prof. Thorsten LehrPharmazeut und Experte von der Universität des Saarlandes
Gerald KnausSoziologe und Chef der Denkfabrik „European Stability Iniative“ (ESI)
Quelle: ZDF Mediathek

Markus Lanz (ZDF): Politiker und Virologen sind die Popstars von heute

Vorbei sind die Zeiten wo Schauspieler-Enfant-terrible Klaus Kinski den Moderator Reinhard Münchenhagen am 2. Juli 1977 in „Je später der Abend“ über dessen, für ihn inakzeptable erste Frage nicht hinauskommen ließ und ihn zudem als „Münchhausen“ verspottete. Heute haben sich in den ZDF-Talkshows fast alle immer lieb, benehmen sich politisch korrekt und gesittet, auch wenn sie viel reden und dabei mitunter sehr wenig sagen. Ebenso passé, dass in Gesprächsrunden über die Verbesserung der Welt durch Pop-Musik debattiert wird, wie noch 2018 im französischen Fernsehen beim Ableben von France Gall und Charles Aznavour geschehen. Das gilt auch für Markus Lanz.

Die Popstars von heute sind ohnehin die Politiker und Virologen, die - man hat den Eindruck - recht gern von Talkshow zu Talkshow zu ziehen und den düsteren Prognosen zum Trotz am Ende immer ein Fünkchen Hoffnung verbreiten, will man doch die bei allem Verständnis für die Schutzmassnahmen mittlerweile zermürbten Zuschauer bei der Stange halten. So war am Mittwoch dieser Woche SPD-Gesundheitsexperte und Ober-Mahner Karl Lauterbach bei „Markus Lanz“, um einen Tag später bei „Maybrit Illner“ aufzuschlagen. Dass er an jenem Donnerstagabend nochmals beim smarten Südtiroler in der Sendung aufkreuzen beziehungsweise zugeschaltet würde, wäre dann wohl sogar dem ZDF des Guten zu viel gewesen.

Zu Gast bei Markus Lanz (ZDF): Philosoph Richard David Precht über Corona-Müdigkeit und Lehren

Anstatt seiner nahm Partei-Kollege Andreas Bovenschulte, seines Zeichens Bremer Bürgermeister, bei Markus Lanz Stellung zur Rücknahme der organisatorisch wie rechtlich ominösen „Osterruhe“ samt Entschuldigung von Kanzlerin Angela Merkel bei den Bürgern dieses Landes und zum Vorgehen gegen steigende Infektionszahlen. Ihm zur Seite - natürlich im gebührenden Abstand - saßen die Journalistin Eva Quadbeck, die als politische Beobachterin des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) die Folgen des Zickzackkurses in der Corona-Politik analysierte und ihre These „Wir haben eine massive Regierungskrise!“ in die Runde warf. Philosoph Richard David Precht wiederum sprach diesmal nicht als leidenschaftlicher Tierschützer über seine Ablehnung von Vivisektionen, Jagd und industrielle Massentierhaltung, sondern Pandemie-Müdigkeit, Bürgerpflichten und Lehren, die aus der Krise gezogen werden können.

Zugeschaltet aus Saarbrücken war ferner Pharmazeut Prof. Dr. Thorsten Lehr, der über Vorhersagesysteme für die Ausbreitung von Epidemien und die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens referieren sollte, was, um es vorwegzunehmen, allerdings reichlich kurz geriet. Dafür gab es mit dem österreichischen Soziologen Gerald Knaus noch einen Studio-Gast, der erfrischender Weise einmal nicht über Corona redete, auch wenn sein Thema alles andere als erfreulich war: Der Chef der Denkfabrik „European Stability Iniative“ (ESI) beobachtet seit Jahren die Lobbyarbeit der autokratisch regierten Kaukasus-Republik Aserbaidschans. Seine Ausführungen über Verstrickungen zahlreicher europäischer Politiker, darunter auch deutsche, mit dem Regime könnten den Stoff zu einem Polit-Thriller liefern, doch der Reihe nach.

Vorwürfe bei Markus Lanz im ZDF: „Wie weit ist die Ministerkonferenz vom realen Leben entfernt?“

Markus Lanz kündigt - wie eigentlich immer - eine „spannende Runde“ an. Diesmal soll sich die Floskel allerdings bewahrheiten, obwohl Andreas Bovenschulte, der als „Volljurist“ (Lanz über ihn) und Teilnehmer an der Ministerkonferenz, die um Mitternacht einstimmig für die kurz darauf wieder zurückgenommene „Osterruhe“ votierte, sich nicht aus der Verantwortung für die Blamage und den Vertrauensverlust der Bevölkerung in das Corona-Krisenmanagement stiehlt, recht blass bleibt. Man habe tags darauf einsehen müssen, dass die Entscheidung „suboptimal“ und in der Kürze der Zeit „ohne auszudeichende Vorbereitung“ und zudem rechtlich auch nicht durchzusetzen gewesen sei.

Deswegen muss er sich von Eva Quadbeck den nicht unberechtigten Vorwurf gefallen lassen: „Aus was für einer Welt kommen die Minister eigentlich? Wie weit ist die Ministerkonferenz vom realen Leben entfernt?“ Markus Lanz pflichtet ihr bei: „Genau die Frage wollte ich auch stellen!“ Er gibt zu denken, dass arme Familien aus dem sozialen Brennpunkt Berlin-Neukölln ihr Geld erst am 1. April auf dem Konto hätten und bei einer fünftägigen Schließung aller Geschäfte an den Ostertagen nicht mehr Lebensmittel kaufen und nur noch „Toastbrot“ hätten essen können.

Fast kleinlaut erwidert Andreas Bovenschulte: „Deswegen wollten wir ja am Samstag zumindest die Supermärkte geöffnet lassen.“ Markus Lanz versteht nicht, wie der Präsident des Bremer Senats für die „Osterruhe“ stimmen konnte, da er doch den Ruf habe, mitten im Leben zu stehen. „Gut, dass Sie das wissen“, sagt der SPD-Mann dankbar, der dann philosophisch wird: „Wenn man mit dem Kopf durch die Wand will, merkt man, dass meist die Wand gewinnt.“

Markus Lanz (ZDF): Philosoph Precht spricht vom „vorwärts irren“ in der Corona-Pandemie

Eine gute Überleitung zu Richard David Precht, der den Druck der Politik versus der Verunsicherung der Gesellschaft im Zwiespalt von „Wirtschaftsverbänden, die den Lockdown nicht mehr aushalten können, und Virologen, die sagen, ihr dürft nicht lockern“ ausmacht. Sein Statement „Wir irren vorwärts“ bringt die Ungewissheit der letzten Wochen treffend auf den Punkt.

Obwohl er selbst Merkel und Co. in der Klimapolitik häufig genug kritisiert hat, findet er es jetzt zu billig, sich über deren Corona-Krisenmanagement lustig zu machen. Der Ruf der FDP nach „langfristigen Perspektiven“ sei die „albernste Forderung der Stunde“, da man anhand von steigenden Inzidenzen und der sich ständig ändernden Situation mit Virus-Varianten derzeit nicht wirklich langfristig planen könne. Auch er habe im Sommer letzten Jahres nicht gedacht, dass es zu einer zweiten und dann der dritten Welle kommen würde. Natürlich müsse schneller geimpft und getestet werden, doch was habe die Opposition bisher besser gemacht?

Corona-Talk bei Markus Lanz (ZDF): Moderator bohrt nach

Um die derzeitige Orientierungslosigkeit der Politik zu untermauern, zeigt Markus Lanz einen Einspieler, in dem Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet zugibt, nicht zu wissen, wohin die Reise hingeht. Dann wird Prof. Dr. Thorsten Lehr von der „Klinischen Pharmazie“ der Universität des Saarlandes zugeschaltet. Während in Deutschland fast überall der Lockdown vorangetrieben wird, will der dortige Ministerpräsident Tobias Hans nach Ostern in einem Modellprojekt Theater, Kinos, Außengaststätten oder auch Fitnessstudios bei gleichzeitigem Nachweis einer negativen Tagestestung für das Publikum wieder öffnen. Thorsten Lehr, der laut Markus Lanz bei seinen Inzidenz-Prognosen fast immer richtig gelegen hat, bezeichnet das als „sehr mutig“. Obwohl er normalerweise zum Stab der wissenschaftlichen Experten gehört, habe ihn diesmal Tobias Hans nicht nach seiner Einschätzung zu der geplanten Lockerung gefragt.

Ob ihm dies wurmen würde, möchte Markus Lanz wissen. „Mein Ego hat das nicht angekratzt“, gibt sich der Pharmazeut selbstbewusst. Nachlässigkeit im Umgang mit Corona und zu frühe Lockerungen würden schnell bestraft - wie in der „Tschechei“. Ohne ihm böse Absicht unterstellen zu wollen, gibt der Wissenschaftler hier keine gute Figur ab, besitzt der Begriff „Tschechei“ heute einen negativen Klang wegen der Verwendung im NS-Sprachgebrauch („Rest-Tschechei“). Besser ist doch, wenn man sagt Tschechien.

Markus Lanz (ZDF) wird martialisch: „Welche Patronen haben wir noch?“

„Welche Patronen haben wir noch?“, fragt Markus Lanz etwas martialisch nach Mitteln zur Brechung der dritten Welle. „Schulschließungen, private Kontaktreduzierungen und Ausgangssperren“, so Thorsten Lehr, „auch wenn diese rechtlich schwer durchzusetzen sind“. Das wären in der Tat für viele dunkle Aussichten!

Es folgt ein weiterer Ausschnitt. Diesmal der einer Querdenker-Demo, indem eine Frau ohne Mund-Nasen-Schutz einen Polizisten ihre Wut ins Gesicht brüllt. Ein älterer Mann wiederum meint, dass man in Deutschland jetzt weniger Rechte habe als in Nordkorea. Das ist natürlich Blödsinn - findet auch Richard David Precht. Allerdings muss der Verfasser dieser Zeilen daran denken, dass auch Ordnungshüter nicht immer korrekt im Sinne der Corona-Schutzverordnungen handeln: Tags zuvor setzte beispielsweise ein Polizist vor dem Hautbahnhof Hannover, der nachdem er eine Zigarette geraucht hatte, seine um den Hals hängende Maske, die im Innenstadtbereich der Leine-Metropole vorgeschrieben ist, gar nicht mehr auf, als er sich mit zwei Kollegen, die den Mund-Nasen-Schutz trugen, belustigt unterhielt.

Philosoph Precht bei Markus Lanz im ZDF: „Wer lockert, macht sich wahnsinnig beliebt“

Dann ist wieder Precht-Time: „Wer lockert, macht sich wahnsinnig beliebt.“ Der kritische Unterton im „Superwahljahr 2021“ ist unüberhörbar. Er führt aus, dass die Regierung sicherlich „keinen Spaß am Verbieten“ habe. Er sagt aber auch: „So sehr ich die derzeitigen Maßnahmen verteidige, muss, wenn die vulnerablen Gruppen durchgeimpft sind, unbedingt gelockert werden.“ Er appelliert an die Eigenverantwortung der Bürger nicht nur Rechte einzufordern, sondern dem Staat auch etwas zurückzugeben - so wie er in seinem in diesem Jahr erschienenen Sachbuch „Von der Pflicht - Eine Betrachtung“ schon beschrieben hat.

Er plädiert für ein soziales Jahr, dass neben jungen Menschen - Achtung! Jetzt kommt etwas wirklich Neues - von Bürgern bei Eintritt ins Rentenalter ebenfalls absolviert werden sollte. Er ist sich sicher, dass jemand, der auf einer Kinderstation den kleinen Patienten etwas vorliest, sicher nicht nach einem Jahr damit aufhören würde. Ein wirklich toller Vorschlag, der auch die uneingeschränkte Zustimmung aller Teilnehmer der Sendung findet.

Markus Lanz (ZDF): Interessantester Teil des Abends folgt am Schluss

„Das Beste kommt zum Schuss“, so der Titel der Tragikkomödie mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. Bei „Markus Lanz“ erfolgt das unerwartet Interessanteste an diesem Abend: Der in Bramberg bei Salzburg geborene und in Berlin lebende Soziologe und Migrationsforscher Gerald Knaus erzählt die Geschichte der „Kaviar-Diplomatie, Teil 1“ so spannend wie Hitchcock einen Krimi inszenieren würde. Sie handelt von Geschenken, Gefälligkeiten und Prostituierten, mit denen Mitglieder des Europarats bestochen wurden, um die Autokratie von İlham Heydər oğlu Əliyev (auch Ilham Hejdar oglu Älijew), dem Personenkult betreibenden Präsidenten Aserbaidschans, und seiner Familie (seine Frau ist Vizepräsidentin, ihre Kinder bestimmen massgeblich die Wirtschaft im Land) zu preisen. Was zuerst nach operettenhafter Eitelkeit klingt, wenn sich der Clan für fünf Millionen Petrodollar Denkmäler in Mexiko-Stadt (!) bauen lässt, wird schnell zu einer unvorstellbar korrupten Angelegenheit.

Ein Beispiel gefällig? Als der Europarat einen unter Führung des deutschen SPD-Abgeordneten Christoph Strässer erarbeiteten Bericht über die dramatische Lage politischer Gefangener in Aserbaidschan im Januar 2013 mit deutlicher Mehrheit der Abgeordneten ablehnte, deutete einiges darauf hin, dass das Votum gegen das für zu 85 Prozent von Schiiten bevölkerte Land (15 Prozent sind Sunniten), indem die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, peinlichen Bericht erkauft wurde.

Es gibt den Verdacht, dass einem estnischen Konto der Firma Hilux Services zwischen Ende 2013 und Ende 2014 fast eine Milliarde Euro vom aserbaidschanischen Unternehmen Baktelecom eingingen. Am 11. Januar 2020 verurteilte ein Gericht in Mailand den italienischen Politiker und Ex-Chef der EVP-Fraktion im Europarat Luca Volontè wegen Korruption zu vier Jahren Gefängnis. Laut der Staatsanwaltschaft missbrauchte er seine Funktion und erhielt Gelder von zwei aserbaidschanischen Politikern, die die gleiche Strafe erhielten, um die Abstimmung über einen kritischen Bericht zu politischen Gefangenen in Aserbaidschan zum Vorteil der dortigen Regierung zu beeinflussen. Auch die Bundestagsabgeordnete Karin Strenz, die am 21. März 2021 bei ihrer Rückreise von Kuba an plötzlich auftretenden Herzproblemen verstarb, soll laut Gerald Knaus in den skandalösen Vorfall verwickelt gewesen sein. Es läuft ein Einspieler, indem sie als Wahlbeobachterin 2010 „nach internationalen Standards nichts zu kritisieren“ hatte.

Aserbaidschan-Affäre als Thema bei Markus Lanz (ZDF): Studio-Gäste staunen

Ein weiterer veranschaulicht wie SPD-Bundestagsabgeordneter Frank Schwabe kürzlich die Korruptionsvorwürfe gegen sie und andere Politiker in der Aserbaidschan-Affäre im Parlament vorträgt. Staatsoberhaupt Oliyev, das sein Amt von seinem Vater „geerbt“ hat und das Territorium des westlichen (und christlichen) Nachbarlandes Armenien als „altes türkisches und aserbaidschanisches Gebiet“ bezeichnet, wird bei einem TV-Ausschnitt eingeblendet, indem es sich auf den Europarat beruft und - ohne mit der Wimper zu zucken - in die Kamera spricht, dass es in Aserbaidschan keine politischen Gefangenen gebe. Dabei sind die Haftanstalten von ihnen voll! Die Studio-Gäste kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. „Wenn es nicht so traurig wäre, würde man sagen, Borat spricht zu uns“, entfährt es Markus Lanz. „Das ist George Orwell ‚1984‘ in Schwarzweiß“ verschärft es Gerald Knaus.

„Doch es gibt noch einen zweiten Teil der ‚Kaviar-Diplomatie‘ und der spielt in Nordmazedonien“, weiß Markus Lanz: „Nächsten Dienstag ist der Präsident des Deutschen Bundestags Wolfgang Schäuble bei uns. Den werden wir dazu fragen.“ Wir sind gespannt. (Marc Hairapetian)

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