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„Lauras Stern“
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Emilia Kowalski als Laura in einer Szene des Films „Lauras Stern“.

Kinderfilm

„Lauras Stern“: Neuverfilmung des Kinderbuchs

Wer tröstet die kleine Laura? Natürlich: ein kleiner, leuchtender Stern, den es auf unsere Erde verschlägt. Regisseurin Joya Thome legt eine festtagstaugliche Neuversion von „Lauras Stern“ vor.

Berlin – Adventszeit ist Kinderfilmzeit. Was gibt es Schöneres, als sich mit der Familie ins Kino zu flüchten, um dort in magische, von der Leinwand herabstrahlende Welten einzutauchen?

Gerade kommen wieder einige Familien-Stücke heraus, darunter „Clifford - Der große rote Hund“, „Addams Family 2“ oder „Elise und das vergessene Weihnachtsfest“. Dazu gesellt sich nun auch die Adaption eines Kinderbuchhits: Vor 25 Jahren erschien „Lauras Stern“ von Klaus Baumgart. In über 20 Sprachen wurde die Reihe übersetzt. Es gibt eine TV-Serie und eine animierte Kinoadaption von 2004.

Jetzt kommt eine Version mit echten Darstellern ins Kino. Es geht um die kleine Laura, ihren noch kleineren Bruder, um einen leuchtenden Besucher aus der Himmelswelt und um den Umzug vom Land in die Stadt. Emilia Kowalski schlüpft in die Rolle der Laura, an ihrer Seite sind Darsteller wie Ludwig Trepte und Luise Heyer. Die Regie zu „Lauras Stern“ kommt von Joya Thome („Königin von Niendorf“).

Der Stern wird ihr Freund

Laura zieht einen ziemlichen Flunsch. Sie will zurück in die Natur, zurück in ihr geliebtes Zuhause. „Mein Apfelbaum ist weg und meine Freunde!“. Die neue Wohnung im vierten Stock eines städtischen Wohnhauses ist hübsch und gemütlich eingerichtet, Laura aber ist sich sicher: „Morgen verschwinde ich eh von hier“. Dem kommt ein außerirdischer Besucher zuvor - ein Mini-Stern, den es irgendwie auf unseren Planeten verschlagen hat. Seinen abgebrochenen Zacken verarztet Laura auf rührende Art. Das Pflaster wirkt Wunder, plötzlich hält Laura nicht nur einen leuchtenden Himmelskörper in den Händen. Nein hat fortan auch einen, über magische Fähigkeiten verfügenden Freund an ihrer Seite. Mit dem darf sie nun die eine oder andere Herausforderung meistern.

Die Zutaten, die diesen Kinderfilm ausmachen, sind genreüblich: sprechende Kuscheltiere, Kinder, die sich unwohl fühlen in neuer Umgebung, verständnisvolle und doch in ihrer eigenen Welt lebende Eltern, märchenhafter Besuch aus einer anderen Welt sowie eine famos bunte, von Grasgrün über Himmelblau bis Sterngelb reichende Farbpalette. Die flankierenden Töne unter anderem von der Kinomusiklegende Hans Zimmer („König der Löwen“, „Dune“) tun ein Übriges. Und auch der von Milow eingesungene Titelsong fügt sich gut ein in das stimmige, wunderbar in die Vorweihnachtszeit passende Gesamtkonzept der Verfilmung.

Teils geraten Kinderfilme ein Stück zu lang. „Lauras Stern“ hingegen verfügt mit 79 Minuten über eine, der Aufmerksamkeitsspanne kleiner Kinogänger entgegenkommende Länge. Die animierten Teile des Films harmonieren mit den Realfilmbildern, Emilia Kowalski spielt reduziert und doch einnehmend, ihr Film-Bruder (Michel Koch) ist ein veritables Goldstück. Mehr als einmal appelliert der Film ans Miteinander. So, wenn Laura ihre Kuscheltiere ermutigt „Wir müssen alle zusammenhalten“. Spätestens hier dürfte manch ein Papa, dürfte manch eine Mama im Kinosaal ans Pandemiegeschehen denken. Gibt es eine schönere Botschaft in diesen Tagen? „Können Sterne traurig sein?“, fragt Laura ihre Eltern am Esstisch. Der wunderbare Film hat darauf eine klare Antwort: Und ob sie das können. dpa

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