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Lars Eidingers Bangen um Kussszene mit Isabelle Huppert

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Lars Eidinger
Für Lars Eidinger ist Isabelle Huppert „wie der Inbegriff von Schauspielerei“. © Jens Kalaene/dpa

Lars Eidinger ist ein ganz großer Verehrer von Isabelle Huppert. Bei den Dreharbeiten hat er sich auf eine ganz besondere Szene mit der französischen Star-Schauspielerin gefreut.

Berlin - Schauspieler Lars Eidinger hat bei Dreharbeiten zum Film „À propos de Joan“ um einen Kuss mit seiner berühmten französischen Kollegin Isabelle Huppert gebangt.

Am ersten Drehtag habe er ihr in seiner Rolle seine Liebe gestanden. „Das war schon in gewisser Weise eine Metaebene, weil ich auch die Chance genutzt habe für mich als Schauspieler, Isabelle Huppert meine Liebe zu gestehen“, sagte Eidinger in Berlin, wo der Film als Special Gala der Berlinale auf dem Programm stand.

„Am Ende gab es diese Kussszene, diesen Kuss“, berichtete Eidinger. Er habe gehört, wie Huppert mit der Kamerafrau diskutiert habe, ob es mit Blick auf die Corona-Pandemie vielleicht nicht gut sei, wenn sich die Lippen der beiden berührten. Er habe dann gesagt: „Ich habe einmal im Leben die Chance, mit Isabelle Huppert eine Kussszene zu spielen und ihr denkt darüber nach, dass sich unsere Lippen nicht berühren?“ Huppert habe ihn daraufhin angeschaut. „Dann haben wir die Szene gespielt und am Ende hat sie mich geküsst.“

Im Film des französischen Regisseur Laurent Larivière spielen Huppert (68) und Eidinger (46) ein Paar mit deutlichem Altersunterschied. Die Arbeit mit Huppert beschrieb Eidinger als Phänomen, das nicht begreifbar sei. „Ich bin mit dieser Schauspielerin groß geworden“, sagte er. Huppert sei „wie der Inbegriff von Schauspielerei“. Es sei für ihn als Schauspieler etwas ganz Besonderes ist, so jemandem zu begegnen.

Während der Dreharbeiten hätten sie sich gut verstanden, berichtete Eidinger. „Wir waren zusammen schwimmen nachts bei uns im Hotel.“ Dort habe es draußen einen kleinen Pool gegeben. „Sie ist geschwommen und ich bin gelaufen, weil das Becken so flach war.“ Diese eine Stunde sei „unvergesslich“ für ihn. dpa

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