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Drama

„Je suis Karl“: Drama über neue Rechtsextreme

Er habe einen lauten Film machen wollen, sagt Regisseur Christian Schwochow über „Je suis Karl“. Es geht um Rechtsextremismus und Radikalisierung.

[Berlin - ]Plötzlich ist im Leben von Maxi nichts mehr wie es war. Ein Anschlag in Berlin stürzt die Schülerin (Luna Wedler) und ihren Vater (Milan Peschel) in eine tiefe Krise. So beginnt das Drama „Je suis Karl“. Der Film erzählt davon, wie Rechtsextremismus und Radikalisierung in unserer heutigen Zeit aussehen können.

Als Maxis Leben zu zerbrechen droht, lernt sie den aufmerksamen Karl (Jannis Niewöhner) kennen. Erst versteckt er Maxi vor der Presse, dann lädt er sie zu einem Treffen nach Prag ein. Er nimmt Maxi mit in eine Welt, deren Abgründe sich erst noch auftun.

Der Film lief auf der diesjährigen Berlinale. Bereits vorab hieß es, es könnte einer der Beiträge sein, die am meisten polarisieren. Wie werden die Menschen im Kino auf die Geschichte reagieren? Schwochow geht das Thema alles andere als subtil an - er wollte nach eigenen Angaben einen lauten Film machen.

Schon während der Recherche zur Filmreihe „Mitten in Deutschland: NSU“ sei ihnen aufgefallen, dass eine neue Generation von Rechten heranwachse, sagt Schwochow im Presseheft zum Film. Vor allem „durch junge, smarte Menschen mit völlig neuen Organisationsstrukturen“ sei spürbare Gefahr aufgezogen, wird Schwochow zitiert.

Die Szene zeige sich „mit ihren eindeutig menschenverachtenden Parolen und Umsturzfantasien“ in völlig neuem Look, hieß es in dem Gespräch von Schwochow. Sie präsentiere sich mit „moderner Symbolik, feschen Slogans und verwirrenden Begrifflichkeiten, die ihre Absichten verschleiern“. Der Film ist mehrfach für den Deutschen Filmpreis nominiert, der am 1. Oktober verliehen wird.

Je suis Karl, Deutschland/Tschechien 2021, 126 Minuten, FSK ab 12 Jahren, von Christian Schwochow, mit Luna Wedler, Jannis Niewöhner, Milan Peschel, Edin Hasanovic [dpa]

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