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Deutsches Historisches Museum

Für Israel-Filmliebhaber

Aufnahmen aus den 50er bis 70er Jahren, die bislang kein öffentliches Publikum sah, zeigt das Deutsche Historische Museum in Berlin in seiner Reihe "Im Aufbau. Israelisches Kino. Eine Retrospektive".

Berlin (dpa) - Jahrelang unzugängliche israelische Filme will das Deutsche Historische Museum in Berlin in seiner Reihe "Im Aufbau.Israelisches Kino. Eine Retrospektive" zeigen. Vom 29. April bis zum 16. Mai sind insgesamt 12 Spiel- und Dokumentarfilme aus den 50er- bis 70er Jahren im Zeughauskino zu sehen.

"Wir wollen den Zusammenhang zwischen Kunst, Politik und den Anliegen des Landes herausstellen", sagte der Generaldirektor des Museums, Hans Ottomeyer, am Freitag in Berlin. Außerdem geben die Filme einen Einblick in die "vergessene Geschichte Israels", betonte Kurator Ralf Dittrich. Anlass der Schau ist der 60. Jahrestag des Staates Israel.

Von vielen der Filme gab es keine Kopien oder sie waren in Archiven versperrt, gaben die Organisatoren an. So seien die für die Retrospektive ausgewählten Filme in Deutschland kaum je zu sehen gewesen. Waren Filme in Israel zunächst vor allem im Auftrag zionistischer Organisationen entstanden, entwickelte sich seit den 60er Jahren auch ein Unterhaltungskino.

Die Schau zeigt unter anderem Thorold Dickinsons "Hill 24 Doesn't Answer" (1954), den ersten israelischen Spielfilm, der in Deutschland einen Verleih fand. Auch ein Film von Autor Ephraim Kishon wird gezeigt.

Die Reihe wird von Vorträgen und einem Symposium begleitet. Gäste sind unter anderem die israelische Filmwissenschaftler Ariel Schweitzer und Lihi Nagler. Das Filmprogramm soll anschließend auch in Bonn, Dresden, Frankfurt am Main, Hamburg und München zu sehen sein.

Internet: www.zeughauskino.de

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