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Im Krankenwagen durch LA: „Ambulance“ mit Jake Gyllenhaal

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Kinofilm „Ambulance“
Will Sharp (Yahya Abdul-Mateen, l) und Jake Gyllenhaal als Danny Sharp in einer Szene des Films „Ambulance“. © Andrew Cooper/Universal Pictures/dpa

Roter Teppich statt Rettungswagen: Michael Bays Film „Ambulance“ feierte am Dienstag Premiere in Berlin. Vor allem für Jake Gyllenhaal waren die Dreharbeiten mit einigen Herausforderungen verbunden.

Berlin - Mit dem Krankenwagen sind die Schauspieler nicht zur Premiere in Berlin gekommen. Bei den Dreharbeiten zu Michael Bays Film „Ambulance“ verbrachten sie hingegen viel Zeit in einem Rettungswagen.

Für den Schauspieler Jake Gyllenhaal war das nicht immer einfach, wie er vor der Deutschland-Premiere berichtete. Während er in dem Film den charismatischen Profidieb gibt, war Gyllenhaal bei den Dreharbeiten nicht immer so cool. Vor allem bei den schnellen Fahrten im Krankenwagen habe er sich nicht wohl gefühlt, gab der 41-Jährige zu. „Ich denke, dass Autofahren ... eine angeborene Fähigkeit ist“, sagte er. „Ich bin einfach vorsichtiger, glaube ich. Und Yahya hatte mehr Spaß.“

Sein Kollege Yahya Abdul-Mateen II amüsierte sich tatsächlich über Gyllenhaals Unsicherheit. „Ich habe viel gelacht, weil ich einfach wusste, während ich arbeitete, dass Jake sich gerade nicht wohl fühlt“, sagte er. „Jake schauspielert nicht, er fühlt sich wirklich nicht wohl.“ Abdul-Mateen II spielt in „Ambulance“ Will Sharp, der seine schwerkranke Frau retten will und sich daher an seinen Adoptivbruder (Gyllenhaal) wendet. Nach einem Banküberfall müssen die beiden quer durch Los Angeles fliehen - mit einem Krankenwagen.

Kinofilm „Ambulance“
Jake Gyllenhaal als Danny Sharp in „Ambulance“. © Andrew Cooper/Universal Pictures/dpa

Laut Bay war Gyllenhaals Vorsicht bei den Dreharbeiten nicht unbegründet. Auf die Frage nach den größten Hürden bei einem Dreh in einem fahrenden Auto antwortete er: „Man stößt sich oft den Kopf.“ Gyllenhaal habe sich an der Schulter verletzt, seine Schauspielkollegin Eiza González am Kopf.

Neben einigen blauen Flecken nahm Gyllenhaal aber auch eine Erkenntnis vom Set mit. Für ihn sei es sehr schwierig gewesen, auf so engem Raum zu schauspielern. „Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es für einen Rettungssanitäter oder einen Ersthelfer ist, der in diesem Raum seine Arbeit verrichten und täglich Menschenleben retten muss“, sagte der Schauspieler, „und dafür nur Minuten, manchmal nur Sekunden Zeit hat, während er sich genauso schnell bewegt wie wir, wenn nicht sogar schneller.“ Der kleine Raum habe ihn jeden Tag an diese unglaubliche Leistung erinnert. dpa

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