„hart aber fair“-Moderator Plasberg knöpft sich seinen Studiogast vor.
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„Hart aber fair“ im Ersten: Moderator Frank Plasberg knöpft sich seinen Studiogast vor.

Talkshow

„Hart aber fair“ (ARD): Montags wird im Ersten diskutiert

  • Isabel Wetzel
    vonIsabel Wetzel
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Jeden Montag wird im Ersten bei „Hart aber fair“ über aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen diskutiert. Alle wichtigen Infos zur Sendung auf einen Blick.

  • „Hart aber fair“ ist eine politische Talkshow, die montags um 21 Uhr im Ersten (ARD) zu sehen ist.
  • Die Polit-Talkshow mit Frank Plasberg
  • Bei „Hart aber fair“ haben auch die Zuschauer die Möglichkeit, sich in die Diskussion einzuklinken.

Köln/Berlin – Die Polit-Talkshow „Hart aber fair“ unter der Leitung von Moderator Frank Plasberg treibt seit Jahren die Einschaltquoten im Ersten in die Höhe. Bei „Hart aber fair“ werden aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen aufbereitet, von verschiedenen Seiten beleuchtet und diskutiert. Die Erstausstrahlung von „Hart aber fair“ erfolgte am 31. Januar 2001 im WDR. Dort lief die Erfolgs-Talkshow sieben Jahre lang, bevor sie ins Erste wechselte. Dort war „Hart aber fair“ zuerst mittwochs zu sehen, bevor sie ihren heutigen Sendeplatz am Montagabend bekam. Seither wird im Ersten (ARD) immer montags ab 21 Uhr für rund 75 Minuten ein Thema diskutiert.

Die Sendung - Alle Infos über die ARD-Show „Hart aber fair“

NameHart aber fair
Erstausstrahlung31. Januar 2001
SendeplatzMontag, 21.00 Uhr Das Erste (ARD)
ProduktionWDR Köln
Länge75 Minuten
ModerationFrank Plasberg
Auszeichnungenu.a. Deutscher Fernsehpreis für die beste Information, Bambi in der Kategorie Moderation

Die Talkshow wird gespeist mit Filmen und Reportagen, die immer wieder zwischendurch Hintergründe zum jeweiligen Thema liefern und die Diskussion bereichern. Um „Hart aber fair“ zu verfolgen, sind Sie nicht zwingend auf einen Fernseher angewiesen: Die ARD bietet auch einen Live-Stream an. Und wenn man die Sendung verpasst hat, lassen sich die Folgen von „Hart aber fair“ auch Wochen später noch als Wiederholung in der ARD-Mediathek aufrufen. Und auch im TV gibt es Wiederholungen - unter anderem in der Nacht auf Dienstag.

Frank Plasberg: Der beliebte TV-Moderator prägt den Stil von „Hart aber fair“

Frank Plasberg gilt als einer der härtesten Polit-Moderatoren in der deutschen Fernsehlandschaft. Sein Moderationsstil prägte „Hart aber fair“ von Beginn an. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen. Talk auf Augenhöhe – so sieht Frank Plasberg seinen Arbeitsauftrag bei „Hart aber fair“: „Jeder wird so lange Auskunft geben müssen, bis die Frage wirklich beantwortet ist“. Der TV-Moderator wurde am 18. Mai 1957 im nordrhein-westfälischen Remscheid geboren. Schon in seiner Schulzeit hegte er den Wunsch Journalist zu werden.

Moderator Plasberg spricht bei „Hart aber fair“ mit seinen Gästen über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. (Archivbild).

Nach seinem Abitur absolvierte er dann ein Volontariat bei der „Schwäbischen Zeitung“ und arbeitete später als Redakteur bei der Münchner Abendzeitung. 1980 macht Plasberg einen Ausflug in die Theaterwissenschaft, findet aber schnell zum Journalismus zurück und landet kurze Zeit später beim WDR. In der Sendung „Aktuelle Stunde“ bewies Frank Plasberg sein Moderationstalent, bevor er 2001 mit „Hart aber fair“ richtig durchstartet. Und das nicht nur als Moderator. Seit 2005 produziert er die Sendung außerdem mit seinem Kollegen Jürgen Schulte. Frank Plasberg erhält für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, wie zum Beispiel den Deutschen Fernsehpreis oder den Bambi.

Aktive Zuschauer bei „Hart aber fair“ im Ersten: Diskutieren Sie mit!

Doch nicht nur Plasberg und seine Gäste diskutieren in der Sendung. Auch die Zuschauer können sich bei „Hart aber fair“ mit ihren Meinungen und Fragen via Telefon, Internet, Fax oder E-Mail in die Talk-Runde einklinken. Sie können ihre Meinung oder Nachfragen so auf verschiedenen Wegen einbringen. Das gehört seit jeher fest zum Konzept der Sendung. „Zuschaueranwältin“ Brigitte Büscher konfrontiert die Gäste im Studio von „Hart aber fair“ dann damit. Sie sagt: „Ich mag die Menschen! Ich bin neugierig auf ihre Meinung und ihre Geschichten, auf ihre Wut, Begeisterung oder Ideen. Bei jeder Sendung von ‚hart aber fair‘ bin ich beeindruckt von der Meinungsfreudigkeit und vom Spaß unserer Zuschauer, beim Thema mitzugehen.“

Wer sich beteiligen möchte, findet hier die Kontaktdaten:

Telefon0800 / 5678-678
Fax0800 / 5678-679
E-Mailhartaberfair@wdr.de

Zusätzlich können die Zuschauer ihre Meinung über die Sendung auch im Gästebuch auf wdr.de einbringen.

Von Uwe Ochsenknecht bis Markus Söder: Die Gäste bei „Hart aber fair“ (ARD)

Die Gäste, mit denen Frank Plasberg bei „Hart aber fair" über die verschiedensten aktuellen Themen diskutiert, kommen aus den unterschiedlichen Bereichen der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

Unter den Gästen waren zuletzt Psychologe Stephan Grünewald, Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Grüne), Karl Lauterbach (SPD), Schauspieler Uwe Ochsenknecht, Markus Söder (CSU), Peter Altmeier (CDU) oder Virologe Professor Dr. Alexander Kekulé – Um nur einige zu nennen. Doch es wird auch Kritik laut an der Auswahl der Gäste politischer Talkshows. Die Diversität in Polit-Talkshows wie „Hart aber fair"„Maybrit Illner“ (ZDF) und Co. wird vermisst. Eine Analyse zum Talkgeschehen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen schließt mit dem Fazit, dass nicht genug Menschen mit Migrationshintergrund und „People of Colour“ in den großen Politik-Runden auftauchen. Und nicht genug Frauen. Und nicht genug Ostdeutsche.

Den Anstoß für diese Erhebung gab eine Negativ-Preisverleihung. Im Oktober hatte die NGO „Neue Deutsche Medienmacher*innen“ den Öffentlich-Rechtlichen die „Goldene Kartoffel 2019“ zugesprochen. Es werde ein „verzerrtes Bild vom Zusammenleben im Einwanderungsland Deutschland“ gezeichnet, hieß es in der Begründung - unter anderem sei die Gästeauswahl diskriminierend. Angesprochen waren damals die Shows „Hart aber fair“, „Maischberger“, Anne Will (alle ARD) und „Maybrit Illner“ (ZDF). (iwe)

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