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Die Dokumentation „This Rain Will Never Stop“ der ukrainischen Filmemacherin Alina Gorlova gewinnt 2021 die „Goldenen Lilie“, den Hauptpreis des Wiesbadener Go-East-Filmfestivals. Foto: Alina Gorlova
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Die Dokumentation „This Rain Will Never Stop“ der ukrainischen Filmemacherin Alina Gorlova gewinnt 2021 die „Goldenen Lilie“, den Hauptpreis des Wiesbadener Go-East-Filmfestivals.

Preisverleihung

Go-East prämiert drei Filmemacherinnen

  • Jakob Maurer
    VonJakob Maurer
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Die Hauptpreise des Filmfestivals in Wiesbaden gehen an Geschichten zwischen Welten: Die Dokumentation „This Rain Will Never Stop“ aus der Ukraine gewinnt die „Goldene Lilie“.

Am Ende war die Bühne bei der Preisverleihung überraschend gut besucht für eine digitale Ausgabe. Das Filmfestival Go-East hat am Dienstagabend allen voran Filmemacherinnen prämiert: Für ihren Dokumentarfilm „This Rain Will Never Stop“ nahm die 29-jährige Alina Gorlova aus der Ukraine die „Goldene Lilie“ in Wiesbaden entgegen, den mit 10 000 Euro dotierten Hauptpreis.

Die Filmemacherin schildert darin die Diaspora einer kurdischen Familie aus Syrien, die auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg nach Europa gekommen ist. Einige von ihnen landen in der Ostukraine und findet sich bald im nächsten Konflikt wieder. Das nimmt Gorlova zum Anlass für ein visuell eindrucksvolles Filmessay über den Wahnsinn der Kriegsmaschinerie.

„Gorlovas Vision, äußerlich stoisch und voller Empathie, überschreitet einfache Grenzen, indem sie Bild und Ton als sensorische Erfahrung nutzt“, begründeten zwei Mitglieder der Jury vor Ort ihre Entscheidung.

Die in London lebende Juja Dobrachkous erhielt für den georgisch-britischen Spielfilm „Bebia, à mon seul désir“ den mit 7500 Euro dotierten Preis für die beste Regie. In mystisch aufgeladenen Bildern erzählt sie, wie eine junge Frau für eine Trauerfeier in ihre georgische Heimat reist und ein Kindheitstrauma verarbeitet.

Der dritte Preis ging an die tschechisch-slowakische Dokumentation „Wie ich Partisanin wurde“ von Vera Lacková. Mit einer lobenden Erwähnung ehrte die Jury den russischen Film „Chupacabra“ von Grigory Kolomytsev.

Am heutigen Mittwoch sind die Filme noch online für einen Zeitraum von zwei Tagen buchbar. Im Sommer sollen, sofern möglich, das geplante Autokino am Dern’schen Gelände und Kurzfilmprojektionen im öffentlichen Raum nachgeholt werden.

Preisträgerin Alina Gorlova mit der „Goldenen Lilie“.

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