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„Ghostbusters: Legacy“
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Mckenna Grace (r) als Phoebe und Logan Kim als Podcast in „Ghostbusters: Legacy“.

Familienfilm

„Ghostbusters: Legacy“: Charmante Retro-Komödie

Kann man einen Komödienhit von 1984 fortschreiben? In diesem Fall funktioniert die Fortsetzung ganz gut, weil Jason Reitman eine eigene Geschichte erzählt und dem Original trotzdem treu bleibt.

Berlin - Im Moment scheint die Sehnsucht nach der vermeintlich guten alten Zeit wieder voll entbrannt zu sein. Da fiebern fast 14 Millionen TV-Zuschauer bei einer Jubiläumsshow des Show-Oldies „Wetten, dass..?“ mit und beklatschen Thomas Gottschalk. Endlich wieder Fernsehen wie früher!

Je ungemütlicher die Gegenwart, desto rosiger erscheint die Vergangenheit. In diesem Sinne liegt die Retro-Komödie „Ghostbusters: Legacy“ voll im Trend. Und die Sache bleibt in der Familie: Regisseur Jason Reitman („Juno“, „Up In The Air“) knüpft nahtlos an die Erfolgskomödie „Ghostbusters - Die Geisterjäger“ seines Vaters Ivan Reitman an. Entstanden ist aber kein müder Abklatsch, sondern eine charmante und gut besetzte, allerdings wenig überraschende Fortschreibung eines fast vierzig Jahre alten Komödienhits.

Der Film überzeugt trotz aller Nostalgie mit glaubwürdigen Charakteren und einer eigenständigen Handschrift: Reitman Jr. erzählt ganz zeitlos von einer dysfunktionalen Familie. Die alleinerziehende Mutter Callie (Carrie Coon) ist pleite und zieht mit ihren beiden Kindern Trevor (Finn Wolfhard) und Phoebe (Mckenna Grace) in das unheimliche Haus ihres gestorbenen Vaters in einem Kaff in Oklahoma. Die frühreife, höllisch intelligente Phoebe („Ich bin Wissenschaftlerin!“) liegt im Dauerclinch mit ihrer Mutter, während der ältere Trevor sich endlich verlieben will.

Dann finden die beiden Kids in dem Spukhaus seltsame Hinterlassenschaften ihres Großvaters. Derweil bebt immer öfter die Erde in dem Provinznest, und nach zwei, drei heftigen Stromgewittern geht die wilde Jagd auf die blitzschnellen Geister endlich los. Unterstützt wird die Familie von Phoebes nerdigem Mitschüler Podcast (Logan Kim) und dem coolen Lehrer Mr. Grooberson (Paul Rudd), der auch schon mit der einsamen Mutter Callie anbandelt.

Natürlich soll dieser Familienfilm vor allem Spaß machen, und dies gelingt ganz gut: Das Ambiente in der Provinz glänzt nostalgisch mit Jukebox und Rollschuh-Diner. Digital ist hier gar nichts. Dann findet Trevor in der Garage einen verstaubten Cadillac, den legendären „Ecto-1“, und die Geisterjagd kann beginnen.

Schnell wuseln auch die lustigen Marshmallow-Männchen wieder durch die Supermarktregale, und natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit den mittlerweile stark angegrauten Geisterjägern von 1984: Bill Murray, Dan Aykroyd und Ernie Hudson kommen in ihren zerknitterten Kampfanzügen mit klobigen Rucksäcken und monströsen Waffen den jungen Geisterjägern zur Hilfe. Und der Vierte im Bunde grüßt aus dem Jenseits: Der 2014 gestorbene Harold Ramis wird dank moderner Computertechnik als guter Großvater-Geist reanimiert. Da haben dann selbst die fiesesten Gestalten aus der Hölle bald keine Chance mehr.

- Ghostbusters: Legacy, USA, 124 Min, FSK ab 12, von Jason Reitman, mit Carrie Coon, Paul Rudd, Mckenna Grace. dpa

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