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Pierre Lescure, Präsident der Internationalen Filmfestspiele von Cannes, stellt die offizielle Auswahl vor.
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Pierre Lescure, Präsident der Internationalen Filmfestspiele von Cannes, stellt die offizielle Auswahl vor.

Wettbewerb

Filmfestspiele von Cannes: Große Konkurrenz

  • Daniel Kothenschulte
    VonDaniel Kothenschulte
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Cannes schickt 24 Wettbewerbsfilme ins Rennen.

Es könnte die wichtigste Ausgabe in der jüngeren Festivalgeschichte werden. Wenn sich am 6. Juli in Cannes wieder der Vorhang hebt, feiert die Filmwelt ihre Auferstehung nach den Lockdowns, doch der Kampf ums Überleben ist noch nicht gewonnen: Mit den Streaming-Portalen ist eine mächtige Konkurrenz herangewachsen. Schon vor der Pandemie entschloss sich das von Thierry Frémaux geleitete Festival zu ihrem Ausschluss. Es reicht auch so für 24 Wettbewerbsfilme.

Dem französischen Filmkünstler Leos Carax eröffnet mit einem seiner seltenen Werke: „Annette“ ist ein Musical mit Marion Cotillard und Adam Driver. Der Amerikaner Wes Anderson hat seinen schon für letztes Jahr angekündigten Film „The French Dispatch“ aufgehoben. Seine Hommage an die Zeitschrift „The New Yorker“ vereint die Stammschauspieler Bill Murray, Adrian Brody und Owen Wilson mit Tilda Swinton, Frances McDormand und Benicio del Toro. Wie viel Prominenz den roten Teppich schmücken wird, ließ Frémaux offen. Jeder sei eingeladen, wer nicht geimpft ist braucht nur einen Corona-Test.

Deutsche Filmemacher finden sich nicht in den Hauptsektionen, allerdings ist der Kölner Produzent Michael Weber mit seinem Weltvertrieb Match Factory am lange erwarteten neuen Werk des Thailänders Apichatpong Weerasethakul beteiigt, „Memoria“.

Nur vier der 24 Wettbewerbsfilme stammen von Frauen, das entspricht dem Anteil von 2019. Die ungarische Berlinale-Gewinnern von 2017, Ildikó Enyedi zeigt „The Story of My Wife“. Die Französin Mia Hansen-Løve schickt in „Bergman Island“ ein amerikanisches Ehepaar an den einstigen Lebensort des schwedischen Regisseurs, um dort Drehbücher zu schreiben. Auch die beiden weiteren Regisseurinnen kommen aus Frankreich, Julia Ducournau mit dem Horrorstück „Titane“ und Catherine Corsini mit dem Comedy-Drama „La fracture“.

Die Konkurrenz ist groß: Zu den bekanntesten Mitbewerbern um die Goldene Palme zählen Paul Verhoeven, Sean Penn, Joachim Trier, Jacques Audiard, Bruno Dumont, Nanni Moretti, Asghar Farhadi und François Ozon.

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