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Die Filmstarts der Woche

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"The Batman"
Robert Pattinson (l) als Bruce Wayne alias Batman und Zoe Kravitz als Selina Kyle. © Jonathan Olley/DC Comics /Warner Bros/dpa

Robert Pattinson steigt als „Batman“ in die ewige Nacht von Gotham City herab. Peter Dinklage betätigt sich in „Cyrano“ als Ghostwriter, und Oscar Isaac wird in dem Thriller „The Card Counter“ von seiner Vergangenheit eingeholt.

„The Batman“: Pattinson im Fledermauskostüm

Los Angeles - Mit dem Reboot „The Batman“ geht die Filmreihe um den beliebten Comic-Helden in die nächste Runde. Regisseur des Films ist Matt Reeves. Die Trailer lassen erahnen, dass es noch düsterer und brutaler wird. „Ich bin Vergeltung“, sagt ein äußerst wütender Batman (Robert Pattinson), der sich dieses Mal mit zwei Schurken rumschlägt. Paul Dano spielt den Riddler als psychopathischen Killer. Sein Gesicht war vorab nicht zu sehen. Hingegen ist Colin Farrell als Pinguin mit viel Maske und Make-up kaum wieder zu erkennen. Zoë Kravitz als Catwoman scheint sich nach dem ersten Eindruck zur Fledermaus hingezogen zu fühlen.

The Batman, USA 2022, von Matt Reeves, mit Robert Pattinson, Zoë Kravitz, Colin Farrell, 175 Minuten

„Cyrano“: Peter Dinklage als Schöngeist

Berlin (dpa) – Cyrano de Bergerac (Peter Dinklage), Offizier im Frankreich des späten 17. Jahrhunderts, liebt die schöne Roxanne (Haley Bennett). Doch er ist kleinwüchsig. Drum, glaubt er, könne sie seine Gefühle nicht erwidern. Als einer seiner Freunde Roxanne erobern möchte, hilft ihm Cyrano: Er scheibt ihr in dessen Namen die wundervollsten Liebesbriefe. Das führt zu komischen und tragischen Verwicklungen. Edmond Rostands weltberühmtes Versdrama „Cyrano de Bergerac“ setzt als Musical auf große Gefühle, melancholische Songs und Hollywoodstar Peter Dinklage („Game of Thrones“) als romantischem Titelheld.

"Cyrano"
Haley Bennett (l) als Roxanne und Peter Dinklage als Cyrano in einer Szene des Films "Cyrano". © Peter Mountain/Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc./dpa

Cyrano, Großbritannien, 2021, 123 Minuten, FSK ab 12, von Joe Wright, mit Peter Dinklage, Haley Bennett, Kelvin Harrison Jr., Ben Mendelsohn

„The Card Counter“: Drama mit Oscar Isaac

Berlin (dpa) - Ein stiller, in sich gekehrter Mann, der sein Geld mit Glücksspiel in Casinos verdient: Auf den ersten Blick scheint William Tell ein eher unscheinbarer Typ mit einem etwas ungewöhnlichen Job zu sein. Doch dann holt ihn seine dunkle Vergangenheit ein - mit „The Card Counter“ und Oscar Isaac in der Hauptrolle legt Regieveteran Paul Schrader („Ein Mann für gewisse Stunden“) ein subtiles Politdrama vor. Denn William Tell (Isaac) war früher US-Soldat in Abu Ghraib im Irak und folterte Gefangene. Er wurde verurteilt und saß lange im Gefängnis - Vorgesetzte und Befehlsgeber wie der von Willem Dafoe verkörperte aber nicht.

"The Card Counter"
Oscar Isaac als William Tell in einer Szene des Films "The Card Counter". © Heidi Hartwig/Focus Features/Weltkino Filmverleih/dpa

The Card Counter, Großbritannien, China u.a. 2021, 112 Min., FSK ab 16, von Paul Schrader, mit Oscar Isaac, Tiffany Haddish, Willem Dafoe

„Trouble Every Day“: Wiederaufführung

Berlin (dpa) – Mehr als zwanzig Jahre hat dieser Film auf dem Buckel. Die Musik stammt von den englischen Indiemeistern Tindersticks. Hauptdarsteller sind Béatrice Dalle und Vincent Gallo; die Regie besorgt hat Claire Denis. Eine digitale Restaurierung macht's möglich, dass dieses zwischen Erotik und Horror oszillierende Kultstück nun auch jüngeren Cineasten-Augen (der Film freilich hat keine ganz niedrige FSK-Freigabe) auf großer Leinwand zugänglich gemacht wird. Es geht um ein amerikanisches Paar in Paris, um seltsame Experimente, um Vampirismus. Bei der Berlinale übrigens wurde die Französin Denis gerade eben erst mit dem Silbernen Bären bedacht für die Regie zu „Both Sides of the Blade“.

Trouble Every Day, Frankreich/Japan/D 2001, 101 Min., FSK ab 16, von Claire Denis, mit Vincent Gallo, Béatrice Dalle, Alex Descas dpa

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