1. Startseite
  2. Kultur
  3. TV & Kino

Die Filmstarts der Woche

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

"Der Pfad"
Julius Weckauf (l) und Volker Bruch in einer Szene des Dramas "Der Pfad". © Wolfgang Ennenbach/Eyrie Entertainment GmbH / Warner Bros. Entertainment GmbH/dpa

Vom entfesselndes Actionkino über eine Fluchtgeschichte bis hin zu deutsch-deutschen Befindlichkeiten: Die Spannbreite der neuen Filme ist groß.

Berlin - Mark Wahlberg und Tom Holland gehen auf Schatzsuche, Julius Weckauf flieht über die Pyrenäen, Corinna Harfouch feiert Geburtstag. Das sind die Filme der Woche.

„Der Pfad“: Weckauf schlägt sich durch die Pyrenäen

Berlin (dpa) - Die Verfilmung „Der Junge muss an die frische Luft“ machte Julius Weckauf 2018 schlagartig zum Kinderstar - er spielte Komiker Hans-Peter „Hape“ Kerkeling so unbefangen und natürlich, dass man sich nur wundern konnte.

Nun ist der 14-Jährige in einem neuen Film zu sehen. In „Der Pfad“ versuchen der Journalist Ludwig (Volker Bruch) und sein Sohn Rolf (Weckauf) über einen Pyrenäen-Weg aus dem vom NS-Regime kontrollierten Europa zu fliehen. Als der Vater den Nazis in die Hände fällt, muss der Sohn ohne ihn weiterziehen - gemeinsam mit der ebenfalls noch sehr jungen Núria, die den Weg kennt. „Der Pfad“ ist eine Mischung aus Abenteuerwerk, Kinderfilm und Drama. Weckauf ist der Mittelpunkt des Ganzen.

Der Pfad, Deutschland 2021, 99 Min., FSK ab 6, von Tobias Wiemann, mit Julius Weckauf, Volker Bruch, Anna Maria Mühe, Nonna Cardoner

„Uncharted“: Videogame-Verfilmung

Berlin (dpa) - Um einen lange verloren geglaubten Schatz zu finden, arbeiten der junge Meisterdieb Nathan Drake und der erfahrene Abenteurer Victor „Sully“ Sullivan zusammen. „Spider-Man“-Star Tom Holland und Tausendsassa Mark Wahlberg („Ted“) spielen die Hauptrollen in dem bunten Abenteuerfilm von Regisseur Ruben Fleischer („Venom“), der auf der gleichnamigen Videospielreihe basiert. Die Suche nach dem Gold von Ferdinand Magellan führt das Duo unter anderem nach Barcelona. Ein fieser Millionär (Antonio Banderas), die gefährliche Söldnerin Braddock (Tati Gabrielle) und Sullys frühere Partnerin Chloe (Sophia Ali) machen den beiden das Leben schwer. (Uncharted, USA 2022, 116 Min., FSK 12, von Ruben Fleischer, mit Tom Holland, Mark Wahlberg, Antonio Banderas, Sophia Ali, Tati Gabrielle

Konflikte in „Das Mädchen mit den goldenen Händen“

Berlin (dpa) - Katharina Marie Schubert kannte man bislang nur als Schauspielerin. Sie spielt am Theater und sorgte mit Filmen wie „Ein Geschenk der Götter“ für Aufsehen. Nun legt sie ihre erste Regiearbeit vor. „Das Mädchen mit den goldenen Händen“ spielt in einer ostdeutschen Kleinstadt im Jahr 1999. Gudrun (Corinna Harfouch) kämpft gegen den Verkauf eines Kinderheimes, in dem sie aufgewachsen ist.

"Das Mädchen mit den goldenen Händen"
Corinna Harfouch als Gudrun in einer Szene des Films "Das Mädchen mit den goldenen Händen". © Erik Mosoni/WildBunch/dpa

Ein West-Investor will daraus ein Hotel machen und Gudrun hat das Gefühl, als würden dadurch sämtliche Wurzeln gekappt - ihre eigenen ebenso wie die ihrer ostdeutschen Heimat. Gleichzeitig stößt sie mit ihrer Sturheit und ihrer Distanziertheit ihre Tochter Lara (Birte Schnöink) vor den Kopf, die inzwischen in Berlin lebt und sich auf ein schönes Fest zum 60. Geburtstag ihrer Mutter gefreut hat. In weiteren Rollen spielen unter anderem Jörg Schüttauf, Peter René Lüdicke, Ulrike Krumbiegel und Imogen Kogge.

"Uncharted"
Tom Holland geht als Nathan Drake in „Uncharted“ auf Schatzsuche. © Clay Enos/Sony Pictures Entertainment/dpa

Das Mädchen mit den goldenen Händen, Deutschland 2021, 107 Min., FSK ab 12, von Katharina Marie Schubert, mit Corinna Harfouch, Birte Schnöink, Jörg Schüttauf

„Der Alpinist“: Bergsteiger-Doku

Berlin (dpa) – „It's the art of surviving in the most crazy situations“ - der in dieser Dokumentation von der Kunst spricht, selbst in den verrücktesten Situationen zu überleben, ist niemand anderes als Bergsteig-Ikone Reinhold Messner. Neben anderen kommt der Südtiroler hier zu Wort, in einer Doku, die dem Leben eines bereits mit 25 Jahren gestorbenen Solo-Kletterers gewidmet ist: dem Kanadier Marc-André Leclerc. Diesem überhaupt nahe zu kommen war wohl gar nicht so einfach, soll es sich doch bei dem Bergkletterer um einen öffentlichkeitsscheuen Menschen gehandelt haben, der ohne Handy ein abgeschiedenes Leben führte. Dies ist nicht der erste Film, in dem sich Regisseur Peter Mortimer dem Klettern widmet.

Der Alpinist, USA 2021, 92 Min., FSK ab 12, von Peter Mortimer und Nick Rosen dpa

Auch interessant

Kommentare