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Kurzfilmtage Oberhausen

"Chainsaw" gewinnt Großen Preis

Mit seinem Film "Chainsaw" ("Kettensäge") hat der australische Regisseur Denis Tupicoff den mit 7500 Euro dotierten Großen Preis der 54. Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen gewonnen.

Oberhausen (dpa) - Mit seinem Film "Chainsaw" ("Kettensäge") hat der australische Regisseur Denis Tupicoff den Großen Preis der 54. Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen gewonnen. Der 1951 geborene Tupicoff ist Dozent der Universität Melbourne. In dem 24- minütigen Streifen ist er einem Paar auf der Spur und findet, dass "eine Romanze wie eine Kettensäge ist".

Tupicoff erhält die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung der Stadt Oberhausen für seine "meisterhafte Synthese" von sozialem Kommentar und formalem Experiment, erklärte die Jury am Dienstag zu der begehrtesten Auszeichnung des weltweit ältesten Kurzfilmfestes.

Zwei Hauptpreise in Höhe von je 3500 Euro gingen an die rumänische Produktion "Alexandra" von Radu Jude über eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung sowie an "Die Biester-Akademie" aus Russland. Die Filmerin Alina Rudnitskaya schildert als tragikomische Dokumentation Kurse für junge Frauen, die auf Männersuche sind.

Zum besten Kurzfilm des deutschen Wettbewerbes (5000 Euro) kürte die Jury "Die Tragöden aus der Stadt" von Eva Könnemann. Die 1973 geborene Frankfurterin, Absolventin der Filmakademie Baden- Württemberg, begleitet dokumentarisch die "Hamlet"-Proben zweier junger Schauspieler und hat die Jury mit "Vielschichtigkeit, Humor und effektiver Montage" überzeugt. Den Preis des NRW-Ministerpräsidenten in Höhe von 5000 Euro erhält die Belgierin Alexia Bonta für "Parlez moi d'amour" als filmisches Gespräch von zwei alten Frauen über ihr Leben und die Liebe.

Den mit 2500 Euro verbundenen Arte-Preis für einen europäischen Kurzfilm erhielt der Pariser Videokünstler Neil Beloufa für "Kempinski" als "beunruhigende Beschwörung einer Welt, die aus dem Schatten einer gekidnappten Zukunft auftaucht". Der 3sat-Förderpreis in Höhe von 2500 Euro ging zu gleichen Teilen an die beiden deutschen Produktionen "Supersensibel" von Xenia Lesniewski und "I Killed the Butterflies" von Cyrill Lachauer.

Die Jury der Internationalen Filmkritik ehrte die kritische G8-Dokumentation "Das Unsichtbare" des russischen Regisseurs und Vorjahres-Gewinners Pavel Medvedev. Den 10. MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo hatte die Oberhausener Jury bereits am Wochenende "Ich bin der Stricherjunge" von Simone Gilges zugesprochen.

Über 130 Filme und Videos aus 47 Ländern hatten seit dem 1. Mai an den insgesamt vier Wettbewerben des Oberhausener Festivals teilgenommen. 5840 Einreichungen aus 87 Ländern waren in Oberhausen eingegangen. Es wurden Preisgelder in Höhe von 38500 Euro vergeben.

Rund 300 weitere Kurzfilme und Videos waren in den Sonderprogrammen zu sehen.

www.kurzfilmtage.de

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