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Bully-Film über Fälscherskandal beim „Spiegel“

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Michael Bully Herbig
Michael Bully Herbig nimmt sich den Fälscherskandal bei „spiegel“ filmisch vor. © Felix Hörhager/dpa

„Tausend Zeilen“ heißt Michael Bully Herbigs neues Filmprojekt. In der Geschichte geht es um einen Journalisten, der es mit der Wahrheit nicht ganz so genau nimmt.

Berlin - Michael Bully Herbigs Mediensatire „Tausend Zeilen“ über den Fälscherskandal beim „Spiegel“ soll am 29. September in die deutschen Kinos kommen. Das teilte die Produktionsfirma Ufa Fiction am Freitag in Potsdam mit.

Schon länger ist bekannt, dass Elyas M'Barek und Jonas Nay die Hauptrollen spielen. Inspiriert ist der Kinofilm durch ein Buch von Juan Moreno. Gedreht wurde in München, Berlin, Hamburg und Spanien.

Die Produktionsfirma hatte sich bereits im Frühjahr 2019 die Rechte an Morenos Buch gesichert. Geplant ist eine „moderne Hochstaplergeschichte als Mediensatire“. Regisseur Herbig erklärt dazu: „Ähnlichkeiten mit unwahren Ereignissen könnten zufällig zutreffen. Die Fakten werden aber mit Sicherheit verdreht, damit's am Ende stimmt!“

Hintergrund ist ein Skandal beim „Spiegel“ um den ehemaligen „Spiegel“-Redakteur Claas Relotius, der Ende 2018 öffentlich wurde. Dem Magazin zufolge waren seit 2011 rund 60 Texte im Heft und bei „Spiegel Online“ erschienen, die Relotius geschrieben hat oder an denen er beteiligt war. Darin hatte er zum Teil Protagonisten und Szenen erfunden. Moreno war ihm bei der Recherche zu einer gemeinsamen Geschichte auf die Schliche gekommen, wie er in seinem Buch („Tausend Zeilen Lüge - Das System Relotius und der deutsche Journalismus“) schildert. dpa

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