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Zu entspannt: Aston Kutcher spielt den soften Internetmilliardär Wald in "Two And A Half Man".
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Zu entspannt: Aston Kutcher spielt den soften Internetmilliardär Wald in "Two And A Half Man".

"Two And A Half Men"

Braver Affenbruder

Die neuen Folgen der Sitcom "Two And A Half Men" beweisen: Ashton Kutcher zeigt zwar viel Körper, bleibt aber zu brav und kann den Bad Boy Charlie Sheen nicht ersetzen.

Von Torsten Wahl

In der ersten Folge liegt Walden zunächst neben seiner Zoey, seiner Neuen, im Bett. Zu Beginn der nächsten Folge wird er von Bridget, seiner Ex, aufs Bett geworfen. Vielleicht soll es ein Running Gag oder ein Lockmittel sein, jede Folge mit einem halbnackten Ashton Kutcher zu eröffnen. Sein Vorgänger hatte so etwas allerdings nicht nötig – wie nachmittags bei Kabel 1 nach wie vor zu erleben ist.

Dort laufen immer noch alte Folgen mit Charlie Sheen. Dessen Charlie Harper genügte ein süffisantes Grinsen oder eine hochgezogene Augenbraue. Ashton Kutcher dagegen, der in der Rolle des soften Internetmilliardärs Walden in die Strandvilla in Malibu eingezogen ist, zeigt auch in bekleidetem Zustand viel Körpereinsatz. So hüpft er in der Folge „Eine falsche Bewegung, Zimbabwe!“ als Affenbruder umher. Seine Mutter, eine Primatenforscherin (Mimi Rogers), hatte ihn bis zum vierten Geburtstag zusammen mit einem Gorilla aufgezogen. An absurden Ideen mangelt es den Serien-Erfindern Chuck Lorre und Lee Aronsohn also nicht – aber sie werden oft nur halbherzig umgesetzt. Aus der Affennummer hätte sich mehr herausholen lassen als ein paar spaßige Kinderbildchen.

Ein bissiger Komiker wird Kutcher auch nicht mehr, wie die Folge „Jahre voller Einsamkeit und Yoga“ bewies. Hier drehte Jon Cryer, der nach Sheens Rauswurf die Tradition der Harper-Brüder weiterführt, richtig auf. Sein Alan wurde als neuer Kompagnon von Walden hin und hergerissen, fast zerrissen zwischen der Lust am Neureichen und seinen Komplexen als ewiger Verlierer. Auch die drei Frauen, die Mutter, die Neue und die Ex von Walden, beteiligten sich am hinterhältigen Kampf um die Firma. Nur Walden selbst blieb allzu entspannt – und langweilig. 

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