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Bären-Rennen beginnt mit Weltpremiere

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Die französische Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche (rechts) mit der spanischen Regisseurin Isabel Coixet.
Die französische Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche (rechts) mit der spanischen Regisseurin Isabel Coixet. © rtr

Die Berlinale wird am Donnerstagabend mit der Weltpremiere des Grönland-Dramas "Nobody Wants the Night" eröffnet. Zum den elftägigen Internationalen Filmfestspielen in Berlin werden Stars wie Nicole Kidman, Helen Mirren und Ian Ian McKellen erwartet.

Mit der Weltpremiere des Grönland-Dramas "Nobody Wants the Night" mit Juliette Binoche in der Hauptrolle wird am Donnerstagabend (19.45 Uhr) die 65. Berlinale eröffnet. Der Abenteuerfilm der spanischen Regisseurin Isabel Coixet ("Mein Leben ohne mich") ist inspiriert von einer wahren, dramatischen Lebensgeschichte.

Die französische Oscar-Preisträgerin Binoche ("Die Wolken von Sils Maria", "Der englische Patient") spielt darin Josephine Peary, die im Jahr 1908 ihrem Mann, dem berühmten Arktis-Forscher Robert Peary, ins ewige Eis nachreist. Zu dem elftägigen Festival werden auch Stars wie Nicole Kidman, Robert Pattinson, Natalie Portman, Helen Mirren, James Franco und Ian McKellen erwartet.

Der Präsident der Jury, US-Regisseur Darren Aronofsky ("Black Swan"), stellte am Donnerstag zum Festival-Auftakt sein Team launig und energiegeladen vor. "Wir verstehen uns schon jetzt prima!", sagte er. Zur siebenköpfigen Jury gehört auch der deutsche Schauspielstar Daniel Brühl ("Rush - Alles für den Sieg"). Er will das große Arbeitspensum durch Disziplin bewältigen. "Ich werde kaum zu Partys gehen und nicht viel Alkohol trinken", kündigte er an. Die Jury gibt ihre Entscheidungen am 14. Februar bekannt.

Insgesamt bewerben sich 19 Filme aus aller Welt um den Goldenen und die Silbernen Bären, unter anderem aus Frankreich, den USA, Polen, Chile, Vietnam, China, Guatemala und Japan. Aus Deutschland sind gleich mehrere Regie-Schwergewichte im offiziellen Programm vertreten, darunter Werner Herzog und Andreas Dresen.

Oliver Hirschbiegel ("Der Untergang") stellt "Elser" über den Hitler-Attentäter Georg Elser vor. Wim Wenders ("Pina", "Der Himmel über Berlin") wird dieses Jahr mit dem Ehrenbären ausgezeichnet. Er zeigt seinen neuen Film "Every Thing Will Be Fine" mit James Franco und Charlotte Gainsbourg, den einzigen 3D-Film im Wettbewerb, außer Konkurrenz.

Für Aufregung sorgte schon im Vorfeld die Premiere der Bestseller-Verfilmung "Fifty Shades of Grey" mit den Jungstars Dakota Johnson und Jamie Dornan. Insgesamt sind bei dem Festival bis zum 15. Februar 441 Filme zu sehen. (dpa)

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