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"Am Anschlag - Die Macht der Kränkung"
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Mario (Paul Wollin, r) prahlt vor seinem Kollegen Man (Emmanuel Ajayi) mit seiner Pistole.

TV-Tipp

„Am Anschlag - Die Macht der Kränkung“ bei ZDFneo

In einem Einkausfcenter in Wien fallen Schüsse, Panik bricht aus. Die sechsteilige Reihe „Am Anschlag - Die Macht der Kränkung“ zeigt, wie sich im Leben mehrerer Menschen die Stimmungslage dramatisch zuspitzt.

München/Wien - Stress in der Liebe, Stress mit dem Chef, Stress mit der Bank - sechs Menschen geraten innerlich aus der Balance. Sie alle stehen kurz davor auszurasten.

Doch wer von ihnen startet einen Amoklauf in einem Shoppingcenter in Wien? Die Reihe „Am Anschlag - Die Macht der Kränkung“ - zu sehen am Dienstag ab 21.45 Uhr auf ZDFneo - nähert sich dem Seelenleben der sechs Protagonisten an und zeigt aus verschiedenen Perspektiven, wie sie in eine Spirale aus Frust und Wut geraten.

Die Reihe von Regisseur Umut Dağ beruht auf dem Sachbuch „Die Macht der Kränkung“ des österreichischen Psychiaters Reinhard Haller. Nach dieser Vorlage hat Autorin Agnes Pluch ein Drehbuch geschrieben, in dem sie die Lebenswege von sechs Menschen sich kreuzen lässt. Ihre Schicksale sind miteinander verworben. „Jeder kränkt im Laufe seines Lebens, jeder ist kränkbar und wird gekränkt. Was kränkt, ist aber ganz individuell, und wer kränkt, tut dies häufig unbewusst. Dennoch stehen oft kleine persönliche Verletzungen am Anfang ganz großer Katastrophen“, sagte Pluch im ZDF-Interview über das Grundthema.

Schauspielerin Julia Koschitz übernimmt die Rolle der erfolgreichen Mira: Auch bei der liegen die Nerven bald blank. Sie hat eine Affäre mit ihrem Chef, der ihr beruflich aber Steine in den Weg legt - er verkauft gar ein von ihr entwickeltes Produkt als sein eigenes. Und dann gibt es noch alte, ungelöste Konflikte mit ihrer Mutter. Mira sei sehr intelligent und diszipliniert, arbeite hart und scheitere dann doch in der Männerwelt ihres Arbeitsplatzes, sagt Koschitz über ihre Rolle. Der familiäre Hintergrund belaste Mira zusätzlich, so dass sie sich selbst immer mehr unter Druck setze.

Um Kränkungen gar nicht erst entstehen zu lassen, hält es die Schauspielerin für ein gutes Mittel, immer auch zu versuchen, die Seite des anderen zu verstehen. Das könnte viel Leiden verhindern.

An der Seite von Koschitz spielt TV-Star Lara Mandoki die junge Bettina, Berufsanfängerin als Anwältin, die in einer Rückversicherung arbeitet und sich gegen sexuelle Belästigung wehren muss. „Sie ist schnell den Machenschaften des Konzerns ausgeliefert, wird dort wie viele andere auch gekränkt und verletzt. Besonders als junge Frau muss sich Bettina im Haifischbecken der Wirtschaft durchsetzen.“ Das Drehbuch habe sie in einem Rutsch gelesen, weil sie es so fesselnd gefunden habe, sagt Lara Mandoki. „Die Story ist intelligent und spannend erzählt. Ich konnte nicht Nein sagen.“

So wie Mira und Bettina geraten in „Am Anschlag“ mehrere Menschen zunehmend unter Druck. „Dann eskaliert die Situation.“ dpa

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