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Der "Titanic"-Chefredakteur, Leo Fischer, posiert mit der umstrittenen Titanic-Ausgabe.
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Der "Titanic"-Chefredakteur, Leo Fischer, posiert mit der umstrittenen Titanic-Ausgabe.

Widerspruch gegen einstweilige Verfügung

„Titanic“ feiert Erfolg gegen Vatikan

Die Redaktion des Satiremagazins „Titanic“ feiert vor dem Hamburger Landgericht, dass das Heft mit dem umstrittenen Papsttitel wieder verkauft werden darf.

Mit einer Aktion vor dem Hamburger Landgericht hat das Satiremagazin „Titanic“ am Freitag gefeiert, dass es den umstrittenen Titel mit dem „undichten“ Papst wieder verkaufen darf. Die Satire-Partei „Die Partei“ verteilte eine Handvoll Restexemplare der umstrittenen Juli-Ausgabe, die das Kirchenoberhaupt einmal mit gelbem, einmal mit braunem Fleck auf der Soutane von vorne und von hinten zeigt und in der Überschrift auf die Enthüllungsaffäre im Vatikan anspielt: „Halleluja im Vatikan - Die undichte Stelle ist gefunden!“ Bei einem kleinen „Papst-Mittelaltermarkt“ präsentierten die „Titanic“-Unterstützer zudem eine symbolische Hexenverbrennung und einen Pranger.

Die katholische Kirche sah die Persönlichkeitsrechte des Heiligen Vaters verletzt. Der Vatikan hatte sich gegen das Papst-Titelbild zunächst erfolgreich juristisch zur Wehr gesetzt und eine einstweilige Verfügung erreicht. Dagegen legte „Titanic“ Widerspruch ein. Kurz vor dem Prozess zog die Kirche dann am Donnerstag ihren Antrag überraschend zurück. Das Verbot wurde aufgehoben, das Magazin darf wieder verkauft werden. Das bejubelten die Mitarbeiter des Magazins schon am Donnerstagabend ausgiebig: „Wir haben erst auf der Reeperbahn kräftig gefeiert, dann bricht die Erinnerung ab“, sagte Chefredakteur Leo Fischer. (dpa)

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