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Ausländer! Fressen unsere Weihnachtsbäume!
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Ausländer! Fressen unsere Weihnachtsbäume!

Times mager

Zogada

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Aus dem englischen Cambridge drang am Dreikönigstag die Kunde, dass afrikanische Löwen mit Christbäumen „gemütlich kuscheln“. Das wär ja noch schöner.

Nun ist er wieder live zu beobachten, in Hamburg, München, Frankfurt, Wien, Berlin: der Untergang unserer abendländischen Kultur. Schaudernd wenden wir den Blick ab. Es ist schwer zu ertragen, aber es ist wahr – die fressen unsere Weihnachtsbäume. Ausländer.

Gerade zwei Wochen ist es her, da erstrahlte sie noch stolz in unseren Wohnstuben, trug Engelein und Äpfelchen, Lametta und Kugeln und Kerzen – echte Kerzen natürlich, wo man noch auf Tradition setzt und auf bleibende Werte: Die Nordmanntanne, ja, da stand sie, unerschütterlich und aufrecht. Und jetzt? Gestern kamen die Fotos aus der Stuttgarter Wilhelma. Man sieht eine Zuwanderin aus Nepal, das Panzernashorn Sani (22), gebeugt über unser edles Nadelgehölz. Die fressen unsere Weihnachtsbäume.

Was immer totgeschwiegen wird: Der ganze Zoo ist doch voller Ausländer. Die kauen jetzt nicht nur millionenfach unsere christlichen Heilssymbole, diese Elefanten und Rhinozerosse und Kamele – die spielen auch noch damit. Gorillas. Aus Afrika. Spielen mit unseren schönen heiligen Weihnachtsbäumen. Und nicht nur mit unseren. Aus dem englischen Cambridge drang am Dreikönigstag die Kunde, dass afrikanische Löwen mit Christbäumen „gemütlich kuscheln“.

Hängen den ganzen Tag rum

Seien wir ehrlich: Die fressen nicht nur unsere Bäume. Die fressen doch auch unseren Dackeln das Futter weg. Das muss man ja wohl noch sagen dürfen.

Was tun sie im Gegenzug dafür? Nichts! Hängen den ganzen Tag herum, liegen dem Steuerzahler auf der Tasche. Die Lügenpresse macht natürlich dabei mit und schreibt, wir müssten in unseren Zoos dafür sorgen, dass diese Tiere in ihrer Heimat nicht aussterben. Natürlich. Schauen Sie sich doch mal einen Film aus Afrika an. Da ziehen sie zu Tausenden und Milliarden durch die Savanne, diese armen Tiere. Trampeln Dörfer nieder, machen den Menschen ihren Lebensraum streitig. Löwen und Tiger und Bären und Krokodile sind angeblich furchtbar bedroht, aber gehen Sie mal in Afrika oder in Sibirien oder in Australien über die Straße – zack, werden Sie aufgefressen von den angeblich so seltenen Tieren. So läuft doch der Hase.

Es mag ja Probleme geben. Nichts gegen einen oder zwei Asylelefanten. In erster Linie sollten die aber zusehen, dass sie ihre Probleme bei sich zu Hause lösen. Wenn einer unbedingt herkommen will, soll er uns auch was nützen. Vor allem: Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen Raubtieren.

Mit patriotischem Gruß, Zoobesucher gegen die Animalisierung des Abendlandes (Zogada).

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