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Times Mager

Sexy Things

  • Sylvia Staude
    VonSylvia Staude
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Nein, dieses Times Mager wird sich nicht mit der berühmtesten Hochzeit der Woche, des Monats, des Jahres, des Jahrzehnts und womöglich Jahrtausends beschäftigen.

Nur so viel: Sollte William nach dem Hochzeitsbankett nicht zügig die Geldbörse zücken, weiß Kate, was sie von seiner Liebe zu halten hat: wenig. Gerade noch rechtzeitig hat eine wissenschaftliche Untersuchung herausgefunden: Menschen (beiderlei Geschlechts) sind eher bereit, im Restaurant nach der Rechnung zu greifen, wenn sie ihren Mitesser/ihre Mitesserin wirklich attraktiv finden.

Man hätte allerdings für diese Erkenntnis nicht unbedingt mehr als 400 Menschen zu befragen brauchen; jeder, der schon einmal eine Essensverabredung zum Zweck gegenseitiger Erhebung der Sympathiewerte hatte, hätte aus Erfahrung gesprochen. Auch eine andere wissenschaftliche Arbeit ist im realen, frühlingsbeflügelten Leben nicht sehr hilfreich. Darin wird ein Zusammenhang hergestellt zwischen Stimmhöhe und -färbung und Treue: Bei Männern mit besonders männlicher und Frauen mit besonders femininer Stimme vermuteten die Befragten, dass sie eher fremdgehen. Die eigentlich interessante Frage ist aber: stimmt das? Ist Johnny Cash öfter fremdgegangen als, sagen wir, Justin Bieber? Natürlich unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebensjahre.

Nicht nach Zahlungsmoral und Timbre gefragt hat die GfK Marktforschung Nürnberg. Und meldet jetzt leider trotzdem, dass jeder zweite Deutsche nicht mehr an lebenslange Treue glaubt. Und: zwei Drittel der Scheidungen werden von Frauen eingereicht.

Hat er ihr vorher schnöde die Rechnung zugeschoben? Klang er plötzlich wie Lee Hazlewood, Tom Waits, Barry White in „You Sexy Thing“? Oder hat sie entdeckt, dass der sexy dunkle Rand um seine Iris – und hier ist nicht der Frauenname gemeint – nur von seinen Kontaktlinsen kommt?

Damit soll unser heutiger Streifzug durch die Wunderwelt der Wissenschaft enden: Menschen mit dunklem Rand um die Iris werden laut einer Untersuchung kalifornischer Wissenschaftler für attraktiver gehalten als Menschen ohne diese dunkle Begrenzung. Die entsprechenden Linsen gibt es schon zu kaufen.

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