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Bringen regelmäßig Menschen zum Quieken und lösen ab und an auch Polizeieinsätze aus: Spinnen.

Times mager

Quiek

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Kann es ein vorfreudiges Quieken geben? Jedenfalls nicht in Spinnen-Fragen.

Gespräche über Spinnen gleichen einander, indem die einen quieken, die anderen aber immer noch etwas und noch etwas zum Thema beizutragen haben, also zu Spinnen. So auch nun wieder. Zwischen dem Quieken war Gelegenheit, sich darüber zu verständigen, wie Spinnen für alle Seiten schonend aus dem Haus zu bekommen sind. Es mischten sich einige der üblichen Fantastereien darunter, die hier aus Sicherheitsgründen nicht wiedergegeben werden können, die allerdings auch im anschwellenden Quieken schier untergingen. Die Nichtquiekenden unterschätzen, dass es sich bei diesem Thema (Spinnen) nicht um ein vorfreudiges Quieken handelt wie etwa zu Beginn von „Sleepy Hollow“. Wobei „wie etwa“ nicht stimmt. Außer zu Beginn von „Sleepy Hollow“ gibt es kein vorfreudiges Quieken. Das vorfreudige Quieken gehört zu den Irrtümern der Menschheit, wenn auch nur zu den mittelgroßen.

Wer hingegen nicht quiekt, sondern sich um eine klare Ansprache bemüht und dies in einer situativ bedingten Lautstärke, ist auch nicht durchsetzungsfähiger, bekommt aber mehr Ärger. Sehr schön die vermischte Meldung aus Perth, Australien, wo – der „Guardian“ berichtete – einmal wieder ein Polizeiaufgebot zu jenem Haus geschickt wurde, in dem ein Mann schrie „Warum stirbst du nicht?“. Auch ein Kind schrie. Was soll man da machen? Später scherzte die Polizei, es habe keine Verletzten gegeben außer der Spinne. Noch später löschte die Polizei die Originalmeldung, in der der Originalpolizeibericht zu sehen war, und als der „Guardian“ sich darüber wunderte und gleich noch mal nachfragte, hieß es: Wir hätten das noch mal abschreiben sollen, die Tippfehler, Sie wissen schon. Wie man sich vorstellen kann, gibt es in Australien ausreichend Vorfälle mit Spinnen, so dass der „Guardian“ seinen Artikel im Netz mit schaurigen anderen Meldungen verknüpfen konnte. Man weiß dann gar nicht, wie man rasch genug vorbei soll an Bildern und Überschriften. Aber Sie wissen jetzt jedenfalls das Wichtigste.

Und wieso ist das Quieken zu Beginn von „Sleepy Hollow“ vorfreudig? Weil „Sleepy Hollow“ kultur-, medizin- und polizeigeschichtlich sozusagen informativ ist und Johnny Depp allem nur zu berechtigten Grausen mit Vernunft und jenem dem englischsprachigen Raum einst so wichtigen gesunden Menschenverstand zu begegnen versucht. Man sieht sich nicht satt daran.

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