Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Unidentifizierte Luftphänomene“ oder Ufos werden häufig gesichtet – doch was steckt dahinter? (Symbolbild)
+
„Unidentifizierte Luftphänomene“ oder Ufos werden häufig gesichtet – doch was steckt dahinter? (Symbolbild)

Times mager

Park & Fly

  • Sylvia Staude
    vonSylvia Staude
    schließen

„Auffällige Erscheinungen“? Die US-Regierung wird bald einen Bericht über UFO-Sichtungen herausbringen. Man darf gespannt sein.

Das UFO könnte der Kaiman des Sommers 2021 werden. Vielleicht schnappt es unvermutet nach uns, wenn wir allzu sorglos werden – und zieht uns tief in den Baggersee bzw. ins All. Vielleicht aber existiert es auch gar nicht. In den USA ist die Gesellschaft jedenfalls dabei, sich einmal mehr zu spalten, diesmal in UFO-Gläubige, UFO-Vielleichter und UFO-Leugner. Noch in diesem Monat soll ein Geheimdienstbericht über mehr als 120 „auffällige Erscheinungen“ in den letzten zwanzig Jahren vorgelegt werden, gesehen wollen haben diese Erscheinungen Piloten der US-Marine (und wenn Sie jetzt denken: Das ist nicht viel, bedenken Sie bitte, dass schon ein einziges UFO eines zu viel sein kann, wenn es ausgerechnet Sie entführt).

Die US-amerikanische Regierung könne jedenfalls bei diesen Sichtungen nicht „definitiv“ ausschließen, dass es sich um Raumschiffe von Außerirdischen handle. Es gebe andererseits auch keinen Hinweis, dass über Luckenbach, Texas, oder Großkrotzenburg, Hessen, tatsächlich & klammheimlich Aliens rumflögen. Es heißt, es werde fieberhaft an einem UFO-Test gearbeitet, der ausschließen soll, dass es sich um besonders hoch fliegende Frisbees oder das Geschirr eines Polterabends unter Diskuswerfern und -werferinnen handelt.

Okay, das mit dem Test haben wir erfunden. Aber es könnte sich durchaus lohnen, in diese Richtung zu denken.

Denn bloßes Raten bringt die Menschheit hier nicht weiter. Und womöglich hängen längst irgendwo Pläne für eine Hyperraum-Umgehungsstraße oder einen Zehntausende von UFOs fassenden Park-&-Fly-Platz aus, für die oder den leider, leider die Erde gesprengt werden muss. Das ist nicht persönlich gemeint. Aber man könnte doch erwarten, dass die Erdlinge sich mal rechtzeitig informieren, statt nach Ende der Widerspruchsfrist rumzujammern. Oder dass sie wenigstens den Mann im Mond fragen, der die Intergalaktische Gazette herausbringt – wenn sie schon zu geizig sind, diese zu abonnieren.

In Erwartung des US-Geheimdienst-UFO-Papiers gibt es bereits Deutungen und Thesen wie: Außerirdische beobachten uns seit Jahrtausenden, weil sie Wetten darauf abgeschlossen haben, ob wir es schaffen, uns auszurotten – oder noch die Klimakurve kratzen. Die Optimisten unter uns glauben, diese Aliens würden im letzten Moment rettend eingreifen, so wie Kinder ihr strampelndes Meerschweinchen dann doch noch aus dem Fass mit dem Gartengießwasser fischen. Pessimisten meinen, sie fänden uns entbehrlich (da könnte was dran sein) und sind in Gedanken schon beim Urlaub auf Han Wavel, wo sie das eben gewonnene Geld im Casino und für Donnergurgler literweise auf den Kopf haun.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare