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Fast fertig: Die Frankfurter Altstadt, für die es im September 2018 ein Eröffnungsfest geben soll.
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Fast fertig: Die Frankfurter Altstadt, für die es im September 2018 ein Eröffnungsfest geben soll.

Times mager

Herz der Stadt

  • Christian Thomas
    VonChristian Thomas
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Zur Eröffnung der neuen Frankfurter Altstadt werden 500 000 Menschen erwartet. Und dabei wird es nicht bleiben.

Man kann eine Altstadt nicht einfach sich selbst überlassen. Man muss etwas für sie tun. Um also diejenige Altstadt bekanntzumachen, die in Frankfurt auf Frankfurt zukommt, muss man sie unter die Menschen bringen, unter die Frankfurter, aber nicht nur sie, doch unter die Frankfurter an erster Stelle, denn es ist ihre eigene Altstadt. Für die Touristen wird es eine unter vielen sein. Was aber wird das für die Frankfurter heißen und was für die Touristen aus der Sicht von Frankfurtern?

Um für die Altstadt zu werben, muss man die Menschen mitnehmen. Keiner soll zurückbleiben, deswegen wird Frankfurts Altstadt ein Eröffnungsfest erleben, drei Tage lang, vom 21. bis 23. September 2018, im Herzen der Stadt. Das liegt nahe, denn ein solches Herz stand schon immer im Zentrum einer jeden Stadt mit einer Stadtmitte.

Das soll auch in Zukunft in Frankfurt so sein. Das Herz der Stadt soll etwas sein, auf das mit der Altstadt unmissverständlich gepocht wird. 500 000 Menschen werden allein zur Eröffnung erwartet. Eine halbe Million Menschen, darüber kann man ins Grübeln kommen, denn das liefe auf ein Besucheraufkommen hinaus, das vier von fünf Frankfurtern auf die Beine bringt.

Niemand soll sich abgehängt fühlen

Allein, es werden nicht nur Frankfurter gezielt angesprochen. Das Eröffnungsfest will die Kommune dermaßen international bewerben, dass aus den Partnerstädten Frankfurts Gäste erwartet werden. Frankfurt hat in aller Welt 17 Partnerstädte. Sie sind herzlich willkommen. Zur Willkommenskultur gehört, dass sich kein Bürger einer Partnerstadt abgehängt fühlen soll.

Hinter den Kulissen, nein, nicht der Altstadt, sondern der Stadt (der Kommune), gibt es allerdings erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Hier die Fraktion, die den Auftritt von internationalen Künstlern befürwortet, dort diejenigen Stimmen, die lokalen und regionalen Künstlern einen großen Auftritt verschaffen wollen. Kein Künstler der Region soll sich abgehängt fühlen.

Ein Umzug zwischen Dom und Römer, auf Pferden und zu Fuß, soll an die Festzüge erinnern, die die Krönungen der deutschen Kaiser mit sich brachten. Zur Rekonstruktion dieser Vorgänge auf dem historischen Krönungsweg sollen historische Kostüme zählen.

Stand heute wird auf jeden Fall erwogen, dass die Altstadt für die Frankfurter mehr bedeuten soll als bloß ein Anschauen. Die Einheimischen sollen beim Anblick der Altstadt in dieser aufgehen können. Noch bevor die Altstadt in einem Jahr in Dienst gestellt wird, sind den Aussichten bereits Tür und Tor geöffnet.

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