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Der Walfisch, hier vertreten duch den Buckelwal, ist gar kein Fisch.
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Der Walfisch, hier vertreten duch den Buckelwal, ist gar kein Fisch.

Times mager

Fische

  • Sylvia Staude
    VonSylvia Staude
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Von großen und kleinen Fischen, Walfischen und Tintenfischen und dem "Tag der Fische", der an diesem August-Wochenende begangen wird.

Gewissenhaft war vor Jahren die Intervention eines Kollegen, der darauf hinwies, dass ein Wal kein Fisch sei und darum auch nicht Walfisch genannt werden dürfe, schon gar nicht dick und fett in einer Überschrift. Feuilletonist(inn)en geben gern zu, dass sie in Sachen Naturwissenschaften schwach auf der Brust sind (sonst wären sie im Wissenschafts-Ressort, nicht wahr), aber nachdem wir gestern an dieser Stelle die Enten gewürdigt haben, einfach so, führt heute kein Weg an den Fischen vorbei, denn – Tusch! – am heutigen Samstag ist der „Tag der Fische“. Plural wohlgemerkt, da Fische ja auch bevorzugt im Schwarm auftreten, jedenfalls die sogenannten Kleinen Fische. Das ist beim Menschen ähnlich. Während die Großen Fische mit der Suche nach Steuerschlupflöchern (Mensch) beziehungsweise Kleinerem Fisch (Fisch) beschäftigt sind.

Die „Tag der Fische“-Recherche – der TDF wird übrigens in diesem Jahr zum neunten Mal gefeiert, über und bestimmt auch unter Wasser, dort etwa mit Schampus auf Algenbasis – führte zu erstaunlichen Informationen. Mit ihnen werden wir die F.s auf unseren Tellern in Zukunft mit anderen Augen betrachten. (Pardon, das war jetzt nicht nett gegenüber F.s/Veganern/ernsthaften Vegetariern unter unseren Lesern, die nicht mit Fischstäbchen schummeln.)

Sie wollen berührt werden

Fische, so wissen Fisch-Freunde im Internet, „lieben es, berührt zu werden“. Und: „Sie gründen Familien und schließen Freundschaften.“ Fische sollen außerdem – Menschen mit einem besten vierbeinigen Freund statt eines, zum Beispiel, Schlammpeitzgers, Beulenkopfmaulbrüters oder auch Afrikanischen Schmetterlingsbuntbarschs müssen jetzt ganz stark sein – intelligenter sein als Hunde. (Andererseits lässt sich so ein Fisch halt schlecht ausführen, das wird selbst der Nachbar mit dem dicken Aquarium zugeben müssen.) Der Tintenfisch ist zwar auch kein Fisch, hat aber spätestens seit Krake Paul das Fußballorakel gab, einen phänomenalen Ruf. Das nur nebenbei.

Der größte Fisch im Meer ist der Walhai, der, um die Verwirrung noch zu vergrößern, kein Wal ist (siehe: „und der Haifisch, der hat Zähne“). Der kleinste Fisch wird rund 6 Millimeter lang. Manche Fische singen, um einen Partner zu finden – unerforscht bisher, ob sie auch eine Schlagerparade haben. Und ein US-amerikanischer Goldfisch namens Albert Einstein soll sogar gelernt haben, Fußball zu spielen. Sich zudem seine Fertigkeiten bis zu zehn Tage lang gemerkt haben. Das ist mehr, als man von manchem Profifußballer behaupten kann.

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