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„I Am The Walrus“.
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„I Am The Walrus“.

Times mager

Dr. Oel

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Man schaltet also morgens das Radio ein, dann läuft gerade „Love Me Like You Do“ von Ellie Goulding, und dann hat man es den ganzen Tag über als Wurm im Ohr. Verdammt.

Perfide ist, um eine Frage von vorgestern und einen Faden von gestern wieder aufzunehmen, dies: Du schaltest morgens im Bad das Radio ein, da läuft ein bescheuertes Lied, du schaltest das Radio schnell wieder aus und hast den ganzen Tag dieses bescheuerte Lied als Wurm im Ohr, weil zuletzt gehört.

Bescheuertestes Lied des Jahres, so far: „Love Me Like You Do“ von Ellie Goulding aus dem Film über die fünfzig verschiedenen Schattierungen von Grau. Verzeihung, dass Sie das jetzt den ganzen Tag als Wurm im Ohr haben. Perfid.

Dagegen hilft ein neues Lied als Retter in der Not. Aber Vorsicht: Schnell ist man an den nächsten falschen Freund geraten, an den Wurmfortsatz gewissermaßen. Die Zeitung „Sydney Morning Herald“ ermittelte in Leserbefragungen, dass „Happy“ von Pharrell Williams großes Potenzial als Earworm hat (ja, so heißt das da).

Auch „The Time Warp“ aus der Rocky Horror Picture Show, „I’m Too Sexy“ von Right Said Fred, „I Am The Walrus“ (Beatles) und „Gangnam Style“ (Psy) sind demnach gefährlich für australische Ohren, wenn auch nicht ganz so gefährlich wie „What Does The Fox Say“ von einem Künstler namens Ylvis oder, Pardon, „Asshole“ von einem gewissen Denis Leary. Australische Ohren eben.

Die Frankfurter Rundschau distanziert sich von beiden letztgenannten Liedern und rät ab von Nachforschungen im Internet.

„Alejandro“ von Lady Gaga. Perfid. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass einem Ohrwurm am besten entkommt, wer knifflige Anagramme löst. So böte es sich jetzt an, aus dem Begriff „Alejandro“ unter Verwendung sämtlicher Buchstaben etwas ganz Neues zu schaffen – etwa „Jordan Ale“ oder „Na ja, Dr. Oel“.

Ein Badezimmer auf der rechten Seite?

Ähnlich zerstreuend wirkt das Gelächter über falsch verstandene Songtexte. In „Bad Moon Rising“ von Creedence Clearwater Revival etwa heißt es „There is a bad moon on the rise“ und nicht „There is a bathroom on the right“, auch wenn Sänger John Fogerty die missverstandene Version so großartig findet, dass er seither die mit dem Badezimmer zur Rechten singt.

Auch schön: „Agathe Bauer“ statt „I’ve got the power“ („The Power“ von Snap). Oder „Wie viel Geld hast du?“ statt „If you can’t dance too“ („Shame, Shame, Shame“, Shirley and Company). Oder „Du musst besoffen bestellen“ statt „It must’ve been something you said“ („I Just Died In Your Arms Tonight“, Cutting Crew). Oder „Anneliese Braun“ statt „All the leaves are brown“ („California Dreaming“, Mamas & Papas).

Oder „Love me like U2“ statt „Love me like you do“. Perfid.

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