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Nach rund einer Woche unter US-Präsident Joe Biden hat die „Washington Post“ eine Liste aufgestellt mit „50 Sachen, die bereits besser sind“.
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Nach rund einer Woche unter US-Präsident Joe Biden hat die „Washington Post“ eine Liste aufgestellt mit „50 Sachen, die bereits besser sind“.

Times Mager

Das Gute

  • Sylvia Staude
    vonSylvia Staude
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Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten? Aber nein. Hier ein paar gute.

Nach noch nicht einmal einer Woche unter der Präsidentschaft Joe Bidens hat die „Washington Post“ eine Liste aufgestellt mit „50 Sachen, die bereits besser sind“. Auf Platz 1 hat die Autorin, eine politische Kommentatorin, „You can ignore Twitter“, „Sie können Twitter ignorieren“ gesetzt ... Was soll das heißen? Verdacht: Soll das etwa heißen, dass Bidens Twitter-Botschaften – er hat durchaus schon getwittert – so langweilig sind, dass man sie nicht zu lesen braucht? Moment, wir sehen nach. Ja, okay, sie sind so langweilig, dass man sie nicht zu lesen braucht.

Auf Platz 4 der „Post“-Liste folgt „Wir zahlen nicht für Golf-Ausflüge“, Platz 9 lautet „Wir haben kein Wort von präsidentiellen Kindern gehört“, Platz 19: „Das Schlimmste, das die Presse ausgraben kann, ist die Uhr des Präsidenten“ (Uhr? Welche Uhr? Lohnt es sich, das zu recherchieren? Ist es eine besonders teure Uhr und darum ein Skandal? Eine besonders billige Uhr und deswegen ein Skandal? Geht sie vor? Geht sie nach? Hat Joe Biden über seine Uhr gelogen, und wäre das Lüge 1 seiner Präsidentschaft? Egal.) Platz 46: „Wir haben First Dogs.“ (Okay, aber war nicht auch eine First Cat versprochen? Wo ist sie? Katzendiskriminierung!)

So erleichtert scheint die „Washington Post“, dass sie mit der „Besser“-Liste gegen eine journalistische Regel verstößt, die lautet: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Aber uns soll sie damit ein Vorbild sein.

Gute Nachricht Nummer 1a: Es sind noch 330 Tage bis Weihnachten. Also ungefähr 329 Tage Zeit, über Weihnachtsgeschenke nachzudenken, im Internet nach Weihnachtsgeschenken zu suchen, Handschuhe nach Bernie-Sanders-Art zu stricken – es gibt inzwischen Anleitungen.

Gute Nachricht Nummer 1b: Wenn Sie selber stricken, werden Sie sich ab 2022 überhaupt keine Gedanken mehr über Geschenke machen müssen, denn Ihre Angehörigen werden nach Heiligabend 2021 vorschlagen: Lass uns doch aufhören mit diesem gegenseitigen Schenken.

Gute Nachricht Nummer 2: Sie müssen keineswegs bestellen (der Paketbote, rückenkrank, hasst Sie sowieso schon), Sie haben im Sommer bestimmt noch Zeit, die Weihnachtsgeschenke in veritablen Läden mit leibhaftigem Personal zu kaufen. Bei Menschen, die Ihnen dann außerdem so dankbar sind, dass Sie die eine oder andere derzeit vermisste Umarmung nachholen können. Eine Win-win-Situation.

Gute Nachricht Nummer 3 (na ja, halbgut): So langsam müssen Sie sich bei „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ranhalten, wenn sie in geselliger Runde damit angeben wollen, es ganz gelesen zu haben.

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