+
Der Google-Suchtrend-Spitzenreiter.

Times mager

Alles Banane

  • schließen

Google veröffentlicht die Suchwörter des Jahres, sowohl international als auch für Deutschland. Nun raten Sie mal.

#bigimage[0]

Sie dürfen jetzt bitte nicht schummeln (etwa indem Sie die Lösung googeln), sondern sollen viermal raten: Welches Wort führt in diesem Jahr die Hitliste der Suchbegriffe bei Google an? Sex? Naheliegend, aber kalt. Crime? Guckt der Mensch im Fernsehen, notfalls auch in der 247. Wiederholung. Drugs? Muss man eher persönlich ins Bahnhofsviertel für. Bringt aber vielleicht in gar nicht so ferner Zukunft eine Drohne auf Bestellung. Rock’n’Roll? Taucht nur weit vorne auf, wenn Sie Justin Bieber für Rock’n’Roll halten, was wir uns nicht wirklich vorstellen können.

Wolpertinger? Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz? Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch? Wo leben Sie denn? In Wales hinter den sieben Bergen? (Übrigens hat der britische Wetter-Moderator Liam Dutton im September einen Facebook-Video-Hit gelandet, 4,3 Millionen Viewer in zwei Tagen, weil er angeblich obigen walisischen Ortsnamen auf Anhieb fehlerfrei aussprach.) Aber wir schweifen ab.

Und wie lautet das Wort?

Und geben gleich zu: Der Begriff, der 2015 weltweit den größten Abfragen-Anstieg verbuchen konnte, hat durchaus mit Sex und Drugs zu tun. Es ist der Name des Ex-Basketballspielers Lamar Odom, nachdem er bewusstlos und unter Drogen in einem Bordell gefunden wurde. Inzwischen meldet die Yellow Press (seien Sie also beruhigt): TV-Schönheit Khloé Kardashian kümmere sich rührend um Lamar Odom. Mit dem sie je nach Quelle entweder noch oder nicht mehr verheiratet ist. Und wenn Ihnen Kardashian bekannt vorkommt: Das ist diese Familie mit Dauerpenetranzgen, die man gleich nach Donald Trump und Björn Höcke auf den Mars schießen sollte. Aber wir schweifen schon wieder ab. Aber nicht sehr.

#article

Denn die Deutschen haben sich 2015 als wahre Sternengucker und Wolkenschaufler erwiesen, als Roman- und Mystiker. Der Suchbegriff des Jahres 2015 lautet nämlich hierzulande – Tädäää!: Sonnenfinsternis.

Das sei für das sehr bewegte Jahr 2015 „etwas überraschend“, wird ein Google-Sprecher von der Nachrichtenagentur dpa zitiert.

Auch die Häufigkeit bestimmter Fragen wird von der Suchmaschine registriert (Frage an Google: Was wird eigentlich nicht registriert?). Die Was-Liste führt in diesem Jahr an: Was koche ich heute? Der Mensch lebt eben nicht vom Sterngucken allein. Die Wie-Frage aller Fragen lautet: Wie ist meine IP? Na ja. Aber beim Warum wird es dann schon wieder romantisch, denn an der Spitze steht: Warum ist der Himmel blau? Erst danach möchten wir eine Antwort auf: Warum ist die Banane krumm?

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion